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Planungen für die Adventszeit

Achern bekommt einen Weihnachtsmarkt, aber: Glühweintrinken nur mit 3G-Regel

Nach der Corona-Pause 2020 bekommt Achern in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt. Die Besucher müssen aber die 3G-Pflicht erfüllen. Andere Gemeinden sagen ihre Veranstaltungen hingegen ab.

In diesem Jahr wird es in Achern wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Rein kommt aber nur wer geimpft, genesen oder getestet ist. Foto: Roland Spether

In nicht einmal mehr einem Monat beginnt die Adventszeit und viele hoffen, dass sie in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte besuchen und mit Freunden oder Kollegen Glühwein trinken können.

Tatsächlich haben viele Gemeinden ihre Veranstaltungen aber bereits abgesagt. Andere halten mit veränderten Konzepten an ihren Plänen fest.

Auf dem Rathausplatz in Achern wird vom 26. November bis 19. Dezember ein Weihnachtsmarkt unter Einhaltung der 3G-Regel stattfinden, das teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit.

In den vergangenen Wochen habe es enge Abstimmungen zwischen der Verwaltung und den Verantwortlichen von „Achern aktiv“ gegeben. Das Ergebnis: Der Weihnachtsmarkt wird umzäunt und der Zugang kontrolliert.

Zugang nur für 3G beim Weihnachtsmarkt in Achern

Konkret soll es zwei Eingänge geben, die von einem Sicherheitsunternehmen überwacht werden, und einen Ausgang. Der Sicherheitsdienst soll nicht nur die entsprechenden Nachweise bei jedem einzelnen Besucher überprüfen, sondern auch dafür sorgen, dass Kontaktdaten der Besucher erfasst werden.

Der Weihnachtsmarkt wird täglich geöffnet sein. Beginn ist von Montag bis Freitag jeweils um 16 Uhr, am Samstag bereits um 11 Uhr und am Sonntag ab 13 Uhr. Der Weihnachtsmarkt endet am Freitag und Samstag jeweils um 21 Uhr, an allen anderen Tagen schon um 20 Uhr. Insgesamt 15 Standbetreiber werden Speisen und Getränke sowie Non-Food-Artikel anbieten. Dabei werde man sich auf gewerbliche Anbieter beschränken, so die Stadtverwaltung.

Anders als üblich wird allerdings der Nikolaustag ablaufen. Es gibt keine feste Veranstaltung mit dem Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt. Stattdessen wird der Nikolaus durch die Stadt gehen, um die Kinder zu erfreuen und zu beschenken. So sollen große Menschenansammlungen verhindert werden. Aus demselben Grund wird es auf dem Markt auch viele kleine statt einer großen Bühne geben, auf denen wechselnde Programme gezeigt werden.

Pandemie-Entwicklung macht vielleicht Umorganisation notwendig

„Mit dem Weihnachtsmarkt gehen wir einen Schritt heraus aus der Pandemie und schaffen parallel coronagerecht Schutzvorkehrungen. Ich freue mich, dass auch auf diese Weise Achern als Einkaufsstadt weiter auflebt“, teilt Oberbürgermeister Klaus Muttach (CDU) mit. Sollte allerdings die Alarmstufe in Kraft treten, müsse gegebenenfalls eine Umorganisation erfolgen.

Mit dem Weihnachtsmarkt gehen wir einen Schritt heraus aus der Pandemie.
Klaus Muttach, Oberbürgermeister Achern

Der bei vielen beliebte „Klingende Advent“ in Gamshurst findet in diesem Jahr am Samstag, 11. Dezember, statt. Die Veranstaltung wird allerdings nicht wie üblich in der Kirche, sondern in der Festhalle abgehalten. „Dort haben wir einfach mehr Platz und können die Hygienebestimmungen im Zweifel besser einhalten“, erklärt Ortsvorsteher Hans-Jürgen Morgenstern (Freie Wähler). Auftreten wird die a-Capella-Formation „Stimmen der Berge“. Über den Vorverkauf und eventuelle Corona-Regeln wird noch informiert.

Auch Rheinau und Sasbachwalden trauen sich mit ihren Weihnachtsmärkten

Auch in Rheinau wird am 26. November, dem Freitag vor dem ersten Advent, ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Wie die Stadt mitteilt, wird es dabei aber nicht wie üblich ein Unterhaltungsprogramm im Bürgersaal und der Kirche geben. Stattdessen werden die Jugendkapelle und die Blockflötengruppe unter dem Weihnachtsbaum neben dem Rathaus in Freistett spielen. Ob eine Bewirtung unter den 3G-Regeln stattfinden kann, sei bis heute noch nicht entschieden.

In Sasbachwalden traut man sich ebenfalls und kündigt für das erste Adventswochenende die fünfte Ausgabe des „glutenfreien Weihnachtsmarktes“ an, der am Freitag von 16 bis 21 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 21 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet haben wird und im Kurpark stattfindet. Für ein Hygienekonzept sei gesorgt und reichlich Platz sei vorhanden, so das Rathaus.

Weihnachtsmärkte in Seebach, Ottenhöfen, Lauf und Rechen sind abgesagt

Der traditionelle Adventsmarkt in Seebach, der immer am Sonntag vor dem ersten Advent stattfindet, wurde dagegen bereits vor Wochen abgesagt. „Insbesondere im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen haben wir uns dazu entscheiden“, teilt Bürgermeister Reinhard Schmälze (CDU) mit.

Der Adventsmarkt lebe von vielen Gästen und verlaufe in familiärer Atmosphäre. Mit Zugangskontrollen, Abstandregeln und Maskenpflicht wäre der Flair dahin und bei den Teilnehmern würde nur Ärger und Frust entstehen, so Schmälzle. Man hoffe darauf, dass der Markt im kommenden Jahr wieder stattfinden könne.

Auch die Gemeinde Ottenhöfen verzichtet, wie bereits vergangenes Jahr, auf ihren Weihnachtsmarkt, wie Bürgermeister Hans Jürgen Decker (CDU) in der jüngsten Ratssitzung bekannt gab,

Auch in Lauf und Renchen wurden die Advents- beziehungsweise Weihnachtsmärkte abgesagt. Wie die Stadtverwaltung Renchen mitteilt, sollen stattdessen vor dem vierten Adventswochenende auf dem Wochenmarkt weihnachtliche Geschenkideen verkauft werden.

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