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Chefarzt im Interview

Corona-Lage auf den Intensivstationen im Ortenaukreis: „Das gesamte Team ist an der Belastungsgrenze“

Die Patienten werden jünger und sie liegen länger auf der Intensivstation: Für die Kliniken im Ortenaukreis ist das Thema Covid-19 keineswegs ausgestanden. Doch mitten in der dritten Welle keimt Hoffnung.

Die Behandlung der jüngeren Patienten mit Covid-19 im Ortenau Klinikum dauert zum Teil Monate. Foto: Robert Michael/dpa

Jeder fünfte Patient auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern zwischen Ettenheim und Achern liegt mit der Diagnose Covid-19. Die dritte Welle ist in den Kliniken angekommen.

Nicht wenige Mitarbeiter sind ausgelaugt, psychisch wie physisch, von den Schicksalen die sie sehen, aber auch von der Arbeit unter diesen Dauer-Schutzmaßnahmen.
Bernhard Gorißen, Chefarzt der Notaufnahme

Bernhard Gorißen, Chefarzt zentrale Notaufnahme Ortenau Klinikum Foto: Iris Rothe

Bernhard Gorißen ist Chefarzt der Notaufnahme des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl. Zuvor war er Leitender Oberarzt an der Klinik für Pneumologie, Kardiologie und Intensivmedizin am Ortenau-Klinikum in Offenburg. Bislang habe man immer alle Kranken und Notfälle betreuen können, sagt er im Gespräch mit Redakteur Frank Löhnig. Doch das Personal ist nach über einem Jahr Ausnahmezustand mit Urlaubssperre erschöpft. Eine Pause ist jedoch nicht abzusehen.

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