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174 weitere Mitarbeiter zur Kontaktverfolgung

Corona schafft neue Jobs im Ortenaukreis

60 Mitarbeiter hatte das Offenburger Gesundheitsamt vor einem Jahr, im Sommer waren es schon 80. Jetzt kommen rund 170 weitere dazu, sie sollen helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Doch wo sollen sie sitzen, wer bezahlt sie?

Hilfe von der Bundeswehr: 20 Soldatinnen und Soldaten unterstützen den Kreis schon bei der Corona-Kontaktverfolgung, nun werden noch rund 150 weitere Mitarbeiter benötigt. Teilweise gibt es interne Umsetzungen. Foto: Bernd Thissen/dpa

Der Ortenaukreis hält, trotz rasant steigender Infektionszahlen, an der Verfolgung der Kontakte von Corona-Infizierten fest. Das hat seinen Preis. 174 Mitarbeiter werden zusätzlich für diese Aufgabe gebraucht.

100 Beschäftigte sollen aus anderen Abteilungen des Landratsamts in das Gesundheitsamt versetzt werden oder wurden es schon. 20 Soldaten sind bereits an Bord und 54 Personen will der Kreis neu einstellen – bevorzugt mit medizinischen Kenntnissen.

Die faktische Verdreifachung der Mitarbeiterzahl im Gesundheitsamt hat Folgen. Denn andere Aufgaben werden liegenblieben, wie Landrat Frank Scherer am Dienstag in einem Pressegespräch zur Einbringung des 1,3 Milliarden Euro schweren Doppelhaushalts für 2021/22 deutlich machte: „Die ersten Bürgermeister rufen schon an“.

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