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Meinung

von Frank Löhnig

Persönliche Angriffe auf Klinikchef

Die Linke Liste erinnert mit ihrem Protest gegen die Klinikreform in der Ortenau an Corona-Leugner

Wie ernst kann man mehr als zwei Jahre nach den entscheidenden Weichenstellungen den Protest gegen die Klinikreform im Ortenaukreis noch nehmen? Spätestens seit einer diffamierenden Flugblattaktion hat sich die Linke Liste als seriöser Gesprächspartner für den Kreis und das Klinikum verabschiedet.

Die Debatte um die Klinikreform im Ortenaukreis gipfelte zuletzt in persönlichen Angriffen auf den Klinikchef Christian Keller. Foto: Lukas Habura

Gegner der Klinikreform im Ortenaukreis hatte den Streit um die Zukunft der Krankenhäuser an den Wohnort von Klinik-Geschäftsführer Christian Keller getragen. Mit einer Plakat- und Flugblattaktion in Freiburg wurde Keller unter der Überschrift „Klinikschließer wohnen unerkannt unter uns“ angegangen.

Es war nicht die erste derartige Nummer, aber die, die das Fass zum Überlaufen bringt. Das zentrale Zukunftsprojekt des Kreises wird von einigen aus dieser diffusen und intransparenten Interessengruppierung als Vehikel dafür missbraucht, politische Agitation aus dem Lehrbuch einmal in der Praxis auszuprobieren.

Das ist, ethisch, moralisch und gesellschaftlich gesehen, mindestens übergriffig.

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