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Viele Fragen ungeklärt

Ein bisschen von Allem: Ortenaukreis organisiert seine Notarztversorgung neu

Die Kreisverwaltung muss und will die Notarztdienste in der Ortenau neu organisieren. Der Versuch, dies alles beim Klinikum zu konzentrieren, ist erst einmal gescheitert. Am Ende stand ein Kompromiss, der niemand begeistert.

Ein Kompromiss mit Verfallsdatum: Aus dem geplanten großen Wurf bei der Neuordnung der Notarztdienste im Kreis wird wohl erst mal nichts werden. Gefunden hat man einen mühselig zuammengekitteten Kompromiss. Foto: Patrick Seeger/dpa

Aus einem Guss wollte der Ortenaukreis die Notarztversorgung organisieren. Wirklich gelungen ist das nicht. Am Ende wurde es ein Neuanfang mit Verfallsdatum. Er sieht vor, dass sich die auf Honorarbasis arbeitenden Notärzte genossenschaftlich organisieren. Gleichzeitig soll das Klinikum die Dienste während der Kernzeiten verantworten.

Der Krankenhausausschuss des Kreistags verweigerte sich am Dienstag dem verlockenden Charme eines klinikübergeifenden „Departments“, wie sie gerade schwer in Mode sind. Unter einer gemeinsamen Führung sollten darin die Dienste der rund 140 im Krankenhaus angestellten oder auf Honorarbasis arbeitenden selbstständigen Mediziner synchronisiert werden.

Gleichzeitig wollte der Kreis so sicherstellen, dass ein zentrales Versprechen der Agenda 2030 eingelöst wird. Es lautet, dass sich die Notfallversorgung nach der Schließung der Krankenhäuser in Ettenheim, Gengenbach, Oberkirch und Kehl nicht verschlechtert.

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