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Ärger mit der Geothermie

Schon wieder Erdbeben bei Straßburg - und es war auch auf deutscher Seite zu spüren

Mit einer Stärke von 2,5 auf der Richterskala hat nördlich von Straßburg die Erde gewackelt. Das Beben war wohl auch im Rheinauer Stadtteil Honau zu spüren. Der Ärger und die Verunsicherung wachsen, auch wenn Fonroche sein Geothermiekraftwerk stilllegen musste.

In Rheinau formiert sich Widerstand gegen Geothermie wie damals 2015 in Offenburg vor der Geotherm-Messe. Foto: Archivfoto: Karen Christeleit

Als hätte es einer Bestätigung der digitalen Konferenz der Honauer mit Hans Roser von der Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie im südlichen Oberrhein bedurft: Keine Woche nach der fundierten Informationsrunde, initiiert von Ortsvorsteherin Annette Fritsch-Acar und dem Ortschaftsrat, rumpelte es im Großraum Straßburg erneut.

Wie bereits kurz berichtet, hatte das Beben eine Stärke von 2,5 auf der Richterskala. Auf der Erdbeben-Seite des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg ist die erneute Bewegung im Untergrund dokumentiert, allerdings mit dem Vermerk, es handle sich um eine automatische Aufzeichnung, die bislang noch nicht überprüft wurde.

Klassifiziert wurde das ganze als „leichtes Beben.“ In Honau jedenfalls scheinen die Bewohner dieses Beben gespürt zu haben, denn mit dem launigen Vermerk „Und wieder hat es gerumpelt“ steht der Hinweis bereits auf Facebook-Seite „Rheinau-Honau“.

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