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Auch Angestellte betroffen

Schulverbot für französische Schüler und Lehrer wegen des Coronavirus im Ortenaukreis

Der Ortenaukreis untersagt französischen Jugendlichen und Lehrern den Besuch von Schulen auf der deutschen Rheinseite wegen des Coronavirus. Auch Firmen in der Region sollten ihre französischen Mitarbeiter nach Hause schicken, hieß es am Montagnachmittag.

Das Max-Planck-Gymnasium in Lahr bleibt wegen des Coronavirus für 14 Tage geschlossen. Foto: Spether

Der Ortenaukreis untersagt französischen Jugendlichen und Lehrern den Besuch von Schulen auf der deutschen Rheinseite wegen des Coronavirus. Auch Firmen in der Region sollten ihre französischen Mitarbeiter nach Hause schicken, hieß es am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz im Landratsamt in Offenburg.

Zur Stunde findet dort ein Gespräch zum weiteren Umgang mit den Corona-Infektionen und deren Verbreitung im Kreis statt – und wohl auch dazu, wie man einschneidende Maßnahme überhaupt umsetzen und kontrollieren könnte. Derzeit ist das Kehler Klinikum geschlossen, dort wurde eine Isolierstation eingerichtet.

Erst kürzlich war in Kehl eine ganze Schule wegen des Ausbruchs der Masern kurzzeitig geschlossen worden. Die in der Ortenau inzwischen offenbar eingedämmte Infektion war, wie mehrfach berichtet, aus Straßburg eingeschleppt worden.

Dort waren im vergangenen Jahr mehr als 30 Menschen erkrankt, über die Notaufnahme der Kliniken im Ortenaukreis hatte sich das Virus dann weiter verbreitet.

Betroffen von der Sorge um das Coronavirus ist übrigens auch die Offenburger Stadtverwaltung: Oberbürgermeister Marco Steffens hat sich nach der Rückkehr aus einem Südtirol-Urlaub während der Fastnachtsferien für die kommende Zeit selbst häusliche Isolation verordnet. Er arbeitet, so bestätigt seine Pressestelle, zunächst bis zum 14. März von zuhause aus. Der OB habe aber keine Krankheitsanzeichen, so die Stadtsprecherin weiter.

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