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Feuerwehrmann verletzt

Großbrand in Hohberg greift auf sechs Wohnhäuser über - Millionenschaden

Im Ortenaukreis ist am Dienstagabend ein Großbrand ausgebrochen. In Hohberg-Diersburg waren davon nach Polizeiangaben sechs Häuser betroffen. Es entstand ein Millionenschaden.

Von dem Brand in Hohberg-Diersburg sind nach Angaben der Polizei sechs Häuser betroffen.
Von dem Brand in Hohberg-Diersburg sind nach Angaben der Polizei sechs Häuser betroffen. Foto: Christina Häußler/Einsatz-Report24

Nach dem Großbrand in Hohberg, bei dem am Dienstagabend sechs Häuser in Flammen aufgegangen waren, gehen die Ermittler von einem Schaden in Millionenhöhe aus. Das teilte die Polizei am Mittwochmittag mit.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde die Feuerwehr gegen 18 Uhr in der Talstraße in Hohberg-Diersburg zu einem Brand gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand bereits ein Wohnhaus samt Anbau Flammen, zudem hatten das Feuer auf angrenzende Gebäude übergegriffen und drohte sich auch auf den nahe gelegenen Wald auszubreiten.

Ein Übergreifen auf weitere Bebauungen oder angrenzende Grünanlagen wurde schließlich verhindert. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.

Brand in Hohberg: Löscharbeiten auch am Mittwoch

Die Löscharbeiten in Hohberg waren auch am Mittwochmittag noch nicht abgeschlossen. Die Feuerwehr ging weiter gegen verbleibende Glutnester und erneut entfachende Feuer vor. Gleichzeitig finden Baggerarbeiten statt, um die teilweise einsturzgefährdeten Gebäudeteile abzureißen.

Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen. Er wurde wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch sagte.

Feuer soll an einem Carport ausgebrochen sein

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Ersten Zeugenaussagen zufolge gibt es Hinweise darauf, dass ein angrenzender Carport zuerst in Flammen gestanden haben soll.

Die Rauchsäule des Großbrandes war kilometerweit sichtbar. Anwohnern wurde geraten, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Neben rund 150 Wehrleuten sowie einer Vielzahl an Rettungskräften und Polizeibeamten waren auch Vertreter der Gemeinde Hohberg sowie der Bürgermeister vor Ort, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Die insgesamt 14 betroffenen Bewohner wurden von der Gemeinde Hohberg versorgt und konnten bei Freunden und Familien untergebracht werden.

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