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In der nördlichen Ortenau weitgehend vergriffen

In den Apotheken werden die Grippe-Impfstoffe knapp

Das Gesundheitsamt empfiehlt dringend eine Grippeimpfung. Das aber ist nicht so einfach - in vielen Apotheken sind die Kühlregale leer. Im November soll es Nachschub geben.

Knapper Impfstoff: Wenige Wochen nach Beginn der Impfsaison gegen die Influenza 2020/21 fehlt es vor allem in der nördlichen Ortenau an den notwendigen Vakzinen. Die Gründe sind unklar. Foto: Jens Wolf / dpa

Da wünsche ich Ihnen viel Glück“. Nicht eben Mut machend klingt die Ansage der Assistentin in der Acherner Hausarztpraxis. Sie hat eben die Verschreibung für den Influenzaimpfstoff der laufenden Saison fertig gemacht. Das Problem: Erhältlich ist die Spritze derzeit nicht. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres.

„Mitte November“ möge man wieder anrufen, so die Ansage einer Acherner Apotheke, ein Kehler Pharmazeut spricht gar von Ende November, und er will nicht einmal mehr den Namen notieren: „Unsere Warteliste ist übervoll“. In einer anderen Apotheke winkt man gleich knurrig ab – die Suche nach dem Grippeimpfstoff des Jahres 2020/21 droht, kompliziert zu werden.

Warum das so ist, das bleibt ein Rätsel – „Wir denken, dass wir den Bedarf weitestgehend auch bedienen können“, sagt Udo Zimmermann, Geschäftsführer des Pharmagroßhandels Fiebig in Rheinstetten, der fast den gesamten Südwesten beliefert, mehrere hundert Apotheken zusammen genommen.

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