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3-Jährige aus Kappelrodeck

Eltern kämpfen um das Leben der krebskranken Mona

Mona ist ein echter Sonnenschein. Die Dreijährige geht in den Kindergarten und entdeckt mit viel Neugier ihre Welt. Doch das Mädchen leidet unter einer schweren Krebserkrankung.

Aufgeweckt: Die dreijährige Mona leidet unter einer schweren Krebserkrankung. Die Eltern kämpfen für ihre Tochter, doch die angestrebten Behandlungsmethoden kosten viel Geld. Foto: Eszter Traszik

Mona ist ein aufgewecktes Kind. Sie liebt die Natur, tobt gerne herum und findet ihren Kindergarten in Kappelrodeck toll. Die lebensfrohe, pfiffige Dreijährige weiß sich zu behaupten, berichtet ihre Erzieherin Miriam Hager-Stork.

Wer das Mädchen mit seinem wunderbaren Lächeln so sieht, glaubt eigentlich nicht, was für eine schlimme Krankheits-Geschichte Mona schon hinter sich hat. Das Mädchen leidet unter einem besonders heimtückischen Krebs: Dem Klarzellsarkom.

„Mona hat bislang viel Zeit im Krankenhaus verbracht, musste sich Operationen und der Chemotherapie unterziehen“, blickt ihre Mutter Eszter Traszik zurück. Anfang dieses Jahres gab es den nächsten Schock für Monas Eltern. Die Mediziner entdeckten bei einer Untersuchung einen Schatten auf Monas Rippen und diagnostizierten Metastasen eines alten Tumors, der sich an der Niere befunden hatte.

Als Mona zuhause war, ist sie richtig aufgeblüht.
Eszter Traszik Monas Mutter

Wieder musste die Kleine in die Klinik, „es musste eine gesamte Rippe sowie die Hälfte einer zweiten Rippe entfernt werden“, schildert die Mutter. Die neuen pathologischen Befunde deuten auf ein Klarzellsarkom, Stadium 3, der Knochen hin. Und inzwischen stoßen die Ärzte laut Familie an die Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten.

Eltern sehen zu hohes Risiko in Chemotherapie

Doch Monas Eltern kämpfen für ihre Tochter, trotz Horrordiagnose. Sie setzen ihre Hoffnungen in alternative Behandlungswege. Zum einen gebe es die Thermotherapie und die Sauerstoffbehandlung, so Eszter Traszik und ihre Unterstützer im Gespräch mit der Redaktion. Thermotherapie erfolge in der Regel in Verbindung mit einer Chemotherapie, aber letztere wollen die Eltern ihrer Tochter nicht mehr zumuten.

Der Körper der Kleinen hatte schon in der Vergangenheit irgendwann mal gestreikt. Für die Trasziks gibt es deshalb nur noch den Weg außerhalb der konventionellen, medizinischen Ansätze.

Die Behandlungsmethoden und die Medikamente, in die Familie Traszik nun ihre ganze Hoffnungen setzt, sind teuer. Die Familie muss selbst dafür aufkommen. Möglichkeiten für die gewünschten, die erhofften Therapien für Mona gebe es in Deutschland, so Eszter Traszik, zum Beispiel in München, in Düsseldorf oder in Stuttgart. Zudem bestünden in Ungarn Optionen, dort war Mona ebenfalls schon in einer Klinik, „doch allein die logistische Herausforderung ist da eigentlich nicht zu bewältigen“.

Mit ihrem Mann wanderte Eszter Traszik von Ungarn nach Deutschland aus, um sich ein neues Leben aufzubauen. „Wir haben uns schnell eingelebt“, berichtet sie. 2017 erblickte dann Mona das Licht Welt, ein Wunschkind in der Wunschwelt. Doch das Mädchen war kaum ein Jahr alt, kam die erschütternde Diagnose: Tumor in der Niere. Es folgte ein Arzt- und Klinikmarathon. Eine Niere wurde entfernt, weitere Untersuchungen brachten an den Tag, was Mona so krank macht: Klarzellsarkom. Damit begann die Leidensgeschichte erst richtig.

2019 wurde Teil des Dünndarms entfernt

Mona erhielt Chemotherapie, mit Folgen: „Durch die Behandlungen wurde sie immer schwächer und litt unter starkem Gewichtsverlust. Plötzlich entwickelte sie dazu hohes Fieber und die Behandlungen mussten ausgesetzt werden, damit sich Mona etwas erholen konnte“, so die Mutter.

Im März 2019 bekamen Monas Eltern die nächste schlimme Nachricht. Monas Dünndarm wurde durch die Chemo stark in Mitleidenschaft gezogen. Dem Mädchen wurde daraufhin ein ein Teil des Dünndarms entfernt. Die Stunden in Krankenzimmern und OP-Sälen waren kaum noch zu zählen.

Spenden

Spendenkonto Mona Traszik: DE54 6645 0050 1005 2248 35 - die Familie stellt eine Spendenbescheinigung aus, dafür ist es notwendig, dass die Spender Name und Adresse angeben.

Und nachdem sie die meiste Zeit ihres jungen Lebens in der Klinik verbracht hatte, durfte Mona endlich nach Hause, nach Kappelrodeck. „Sie ist richtig aufgeblüht“, freut sich Mama Eszter, endlich konnte sie in den Kindergarten, ein Kinderleben führen. Mona sei durch ihre fröhlichen Natur ein definitiver Gewinn für den Kindergarten, so die Erzieherin.

Doch die Sorgen der Eltern nimmt das nicht. Aber sie wollen kämpfen, jeden möglichen Strohhalm greifen. „Wir haben die Hoffnung für Mona nicht aufgegeben“, sagt die Mutter.

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