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Stichproben in Iffezheim und Kehl

Bundespolizei verstärkt Grenzkontrollen – Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz aber nur schwer feststellbar

Die Bundespolizei unterstützt die Länder bei der Pandemie-Bekämpfung. Dazu gehören vermehrt Stichprobenkontrollen an den Grenzübergängen in der Region. Nur wer einen triftigen Grund hat, darf Einreisen. Den Grenzschützern sind allerdings die Hände gebunden.

Intensivierter Einsatz: Am Grenzübergang in Kehl hebt ein Bundespolizist die Kelle und hält ein Auto aus Frankreich an. Die Bundespolizei kontrolliert seit November verstärkt den Schengenbinnenverkehr in der Region. Foto: Dominik Schneider

Langsam hebt der Bundespolizist seine Warnkelle in die Höhe. Der aus Frankreich heranfahrende weiße Kastenwagen hält an der Kontrollstelle am Grenzübergang in Kehl an. Der Fahrer kurbelt hektisch sein Fenster herunter. Auf der Straßenseite gegenüber steht ein weiterer Polizist mit einer Maschinenpistole vor der Brust. Er hat die Situation fest im Blick.

Seit November intensiviert die Bundespolizei Grenzkontrollen in der Region zur Unterstützung der Länder bei der Pandemie-Bekämpfung. An den Grenzübergängen in Iffezheim, Freistett, Altenheim und Kehl werden nun öfter wieder die weiß-orangefarbenen Pylonen aufgestellt.

Der angehaltene Transporter hat eine litauische Zulassung. Er sieht schäbig aus. Der weiße Lack ist dreckig. Rost dominiert schon an vielen Stellen. Nach einem kurzen Wortwechsel deutet der Bundespolizist auf die Parkplätze am Zollhäuschen. Der Kastenwagen bewegt sich mit aufheulendem Motor langsam in die angedeutete Richtung.

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