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53-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz - SEK-Beamte schossen mehrfach

Keine Geiselnahme in Kehl: Getöteter 53-Jähriger war allein in seiner Wohnung

Was genau hat zu den tödlichen Schüssen bei einem Polizeieinsatz in Kehl geführt? Die Kripo ermittelt, es sind mehrere Schüsse gefallen.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die tödlichen Schüsse der Polizei auf einen 53 Jahre alten Mann am Sonntag in Kehl werfen noch Fragen auf. Nach einem im Internet kursierenden Video, das offenbar aus einem Nachbargebäude heraus aufgenommen wurde und das durchaus authentisch wirkt, sind bei der Auseinandersetzung in dem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße mindestens sechs Schüsse gefallen – fünf in unmittelbarer Folge und einer kurze Zeit danach. Zuvor waren mehrfach laute Rufe zu hören. Nach den Schüssen rannten Rettungskräfte in das Gebäude.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt, habe nach bisherigem Ermittlungsstand das SEK mehrfach geschossen, der Mann war nach Meldungen von Polizei und Anklagebehörde mit einem Messer bewaffnet.

Wie viele Schüsse tatsächlich gefallen sind, und wie viele ihn getroffen haben, das sei jetzt Gegenstand der Ermittlungen, die routinemäßig auch gegen die beteiligten Polizeibeamten geführt würden, so Presse-Staatsanwalt Kai Stoffregen. Der Mann sollte noch am Montag obduziert werden.

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