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Feuerwehr begleitet Quarantäne-Familie

Experten entschärfen Fliegerbombe in Lahr: 850 Menschen mussten Gefahrenzone verlassen

Entwarnung nach einer halben Stunde: Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unweit des Hohbergsees in Lahr ist nach Polizeiangaben am Mittwoch ohne Zwischenfälle gelungen.

In Lahr ist eine Fliegerbombe gefunden worden. Für die Entschärfung mussten 850 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begannen nach Plan gegen 13.15 Uhr mit der Entschärfung der Bombe. Nach knapp 30 Minuten war der Sprengkörper unschädlich. Er wurde zur Vernichtung abtransportiert. Anlieger durften gegen 14.15 Uhr in ihre Wohnungen und an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Nahezu zeitgleich hob die Polizei Verkehrssperrungen auf. Die vorherige Evakuierung war dem Bericht der Polizei zufolge reibungslos. In einem Radius von 300 Metern mussten rund 850 Menschen am Vormittag ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen.

Nur wenige Bürger nahmen das Angebot der Stadt Lahr an, sich mit einem Shuttleservice zur Sammelstelle in den Bürgerpark auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände bringen zu lassen. Die Einsatzkräfte mussten rund 100 Personen auffordern, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Feuerwehr begleitete eine Familie, die in Corona-Quarantäne war, in einen besonderen Sicherheitsbereich.

Zünder nach 30 Minuten entfernt: Polizei und OB mit Ablauf zufrieden

Helfer des Rettungsdienstes waren einsatzbereit vor Ort. Sie mussten allerdings nicht eingreifen. Der Leiter des Polizeireviers Lahr und gleichzeitig Einsatzleiter vor Ort, Polizeidirektor Ingolf Grundwald, war mit dem Einsatz sehr zufrieden: „Ich möchte mich nicht nur für die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Lahr inklusive der Feuerwehr bedanken, ein großes Lob geht auch an unseren Bürger. Sie haben unsere Maßnahmen durch ihr aufgebrachtes Verständnis und ihre Mithilfe erheblich entlastet.“

Auch der parteilose Oberbürgermeister der Stadt Lahr, Markus Ibert, war erleichtert über den durchweg gelungenen Ablauf der Bombenentschärfung: „Mein Dank geht in erster Linie an die Entschärfter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Sie hatten den wichtigsten Job zu erledigen und haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. Darüber hinaus gilt mein Dank allen beteiligten Stellen sowie unseren Bürgern der Stadt Lahr für ihre vorbildliche Kooperation.“

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