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Sieben Meldungen über Ostern

Mehr als 500 Corona-Todesfälle im Ortenaukreis seit Pandemiebeginn

Im Ortenaukreis sind so viele Menschen an oder mit Covid-19 gestorben wie in keinem anderen Landkreis im Südwesten. Inzwischen wurden mehr als 500 Todesfälle registriert.

Mehr als 500 Corona-Tote im Ortenaukreis: Über Ostern wurden sieben neue Fälle gemeldet. Im Ortenaukreis sind so viele Menschen an oder mit dem Virus gestorben wie in keinem anderen Kreis im Südwesten. Foto: Jens Büttner/dpa

Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen ist im Ortenaukreis über das Osterwochenende auf 504 angestiegen. Mit der am Dienstag vermeldeten Zunahme um sieben weitere Todesfälle nimmt der Ortenaukreis damit weiter einen unrühmlichen Spitzenplatz im Land ein.

Kein anderer Landkreis hat derart hohe Todeszahlen vermeldet, obwohl vier Kreise bei der Zahl der insgesamt registrierten Coronafälle deutlich über denen aus dem Ortenaukreis liegen.

Eine mögliche Erklärung sind statistische Abweichungen, die dadurch entstehen, dass im Ortenaukreis präziser gezählt wird: Hier decken sowohl das Klinikum wie auch das Gesundheitsamt exakt die Kreisgrenzen ab, was möglicherweise zu einer besonders genauen Erfassung der Todesfälle geführt hat. Vor allem bei der ersten Coronawelle im vergangenen Frühjahr war dieser vermutete Effekt besonders deutlich geworden.

Die Inzidenz im Kreis ist nach Angaben des Landesgesundheitsamts über Ostern deutlich gefallen und liegt jetzt bei 86,3. Das entspricht 372 Fällen in den vergangenen sieben Tagen.

Inzwischen wurden seit Pandemiebeginn in der Ortenau 14.975 Ansteckungsfälle registriert. Falls die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100 bleibt, könnte der Kreis wieder über Lockerungen der Corona-Beschränkungen nachdenken.

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