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Einrichtung in Lahr vor der Schließung

Nachfrage bricht ein: Bei Impfzentren im Ortenaukreis wird der Rotstift angesetzt

Die Wende kam praktisch aus dem Nichts: Mit sinkenden Infektionszahlen ist das Interesse an den Corona-Impfungen nahezu erloschen. Die Arbeit der Ärzte und der Impfzentren wird dadurch freilich nicht einfacher.

Mäßiger Andrang in den Impfzentren: Es gibt mehr Impfstoff und weniger Interessenten. Doch die fälligen Zweitimpfungen sorgen noch einmal für Auslastung, bevor die Hälfte der Impfstraßen im August vom Netz geht. Foto: Frank Löhnig

Plötzlich war alles anders. Die Debatte um „Impfneid“ und die Frage, wer als Erstes mit welchem Wirkstoff an die Reihe kommt, ist verstummt. Niedergelassene Ärzte und Impfzentren bieten die Corona-Impfung im Ortenaukreis seit einigen Tagen an wie Sauerbier. Das hat jetzt Konsequenzen.

„Die Nachfrage ist von jetzt auf gleich eingebrochen“, sagt Diana Kohlmann. Die Dezernentin im Offenburger Landratsamt hat die beiden Kreisimpfzentren in Offenburg und Lahr aufgebaut, die gemeinsam mit dem Zentralen Impfzentrum des Landes in der Offenburger Messehalle für den Kampf gegen das Coronavirus zuständig waren.

Die aufwendige Infrastruktur, die mangels der notwendigen Vakzine im vergangenen halben Jahr weit unter ihren beeindruckenden Möglichkeiten blieb, wird jetzt gesund geschrumpft – bevor sie ein einziges Mal wirklich unter Volllast laufen konnte.

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