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Geschäftsführer schlägt Alarm

Mitarbeiter am Rand der Belastbarkeit: Ortenau Klinikum schließt eine Intensivstation

Seit dem Frühjahr arbeitet das Ortenau Klinikum unter Corona-Bedingungen. Das hat die Mitarbeiter ausgelaugt. Jetzt wird eine Intensivstation geschlossen.

Die Mitarbeiter sind ausgelaugt: Mit einer dritten Corona-Welle rechnet Christian Keller, Geschäftsführer des Ortenau Klinkums, für die Intensivstationen. Wie im Frühjahr fehlt es vor allem an Personal. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

Die Corona-Welle dieses Herbstes hat die Intensivstationen der Kliniken im Ortenaukreis kurz vor Weihnachten an ihre Belastungsgrenze geführt. „Wir waren am 23. Dezember voll, das war ein Tag in einer sehr engen Situation“, sagt Christian Keller, Geschäftsführer des Ortenau Klinikums. Inzwischen hat sich die Lage ein wenig beruhigt, bleibt aber angespannt.

Die Mitarbeiter in den Kliniken stehen unter massivem Druck: „Man merkt schon, dass alle auf dem Zahnfleisch gehen“, sagt Keller nach einem Besuch in zwei Intensivstationen.

Ein Durchschnaufen im Sommer sei nach der ersten Corona-Welle im Frühjahr nicht wirklich möglich gewesen, und jetzt stehe man nach einer kleinen Delle bei den Infektionszahlen im Dezember vor einer dritten Welle von Patienten, fürchtet er.

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