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Nach 127 Stunden im Wald

Festnahme von Yves R. bei Oppenau: Ein Spürhund findet die Fährte

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat am Freitagabend den seit Sonntag gesuchten Yves Rausch festgenommen. Polizei und Bürger atmen auf.

Nach mehreren Tagen ist der Flüchtige gefasst worden. Foto: Benedikt Spether/dpa

Um 17.17 Uhr klickten die Handschellen. Nach ziemlich genau 127 Stunden auf der Flucht hat ein Sondereinsatzkommando der Polizei Yves Rausch am Freitag in Oppenau festgenommen. Die Bilanz: Der Gesuchte und ein Polizist werden bei dem Zugriff leicht verletzt, sonst ist niemandem etwas passiert.

Erleichtert steht der Offenburger Polizeipräsident Reinhard Renter am frühen Freitagabend vor der Bühne der Oppenauer Günter-Bimmerle-Halle: „Ich bin überglücklich, zufrieden und entspannt“. Ein Stoßseufzer. Das liegt sicherlich auch daran, dass die von Rausch am Sonntag mitgenommenen Dienstwaffen der vier Polizisten wieder da sind – und die Pistole, mit der der 31-Jährige die Beamten bedroht hatte.

Die Polizisten hatten sie als echt eingeschätzt. Ob sie das war? Die Polizei lässt das am Freitagabend offen. Es gebe, so Einsatzleiter Jürgen Rieger, Schreckschusswaffen, die nachträglich scharf gemacht und „echte“ Pistolen, die unbrauchbar gemacht wurden. Das muss die Kriminaltechnik ran.

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