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Großfahndung von Oppenau wird aufgerollt

Prozess gegen den „Waldläufer“ startet unter Corona-Bedingungen

Ein Großaufgebot der Polizei suchte in Oppenau nach Yves R., der sich mit vier Polizeipistolen im Wald des Oberen Renchtals verschanzt hatte. Jetzt steht der Mann vor Gericht.
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Es war einer der größten Polizeieinsätze in der Geschichte des Ortenaukreises. 2.500 Polizisten suchten im Juli 2020 im Renchtal fast eine Woche lang nach Yves R. – der als „Waldläufer“ für einige Tage weltweit die Phantasie vor allem der Medien anregte. Der Oppenauer Sonderling hatte vier Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch die Dienstwaffen abgenommen und war damit in die unübersichtlichen Wälder des Oberen Renchtals geflüchtet. Jetzt steht er vor Gericht.

127 Stunden lang hielt sich der Mann versteckt, kauerte in Erdhöhlen und Felsspalten, Nahrung fand er kaum. Von diesem Freitag an muss er sich vor dem Offenburger Landgericht unter anderem wegen Geiselnahme und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Vielleicht beantwortet der Prozess die Frage, die fast alle Beteiligten während der Fahndung nach dem heute 32-Jährigen durch den Kopf ging: Was hat ihn zu dieser Tat getrieben? Ist er nur seltsam oder ein Schwerverbrecher?

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