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Museum in Gutach schreibt tiefrote Zahlen

Ortenauer Kreisfinanzen und die Corona-Folgen: Wird es 2023 richtig eng?

Es kam nicht so schlimm wie befürchtet – bisher. Der Ortenaukreis ist finanziell solide durch die Corona-Krise gekommen, auch wenn beispielsweise das kreiseigene Freilichtmuseum kräftig draufzahlt. 2023, so fürchtet man im Landratsamt, könnte es dann richtig eng werden.

Kräftig draufgezahlt: Auf rund 1,5 Millionen Euro summiert sich der coronabedingte Verlust des kreiseigenen Freilichtmuseums in Gutach in den Jahren 2020 und 2021. Die Einrichtung war teilweise über Monate geschlossen. Foto: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Kommt der Ortenaukreis aus der Corona-Pandemie ebenso ungeschoren heraus wie aus der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren? Noch sind viele Frage offen – doch der Finanzbericht, den die Verwaltung am Dienstag der Öffentlichkeit präsentieren wird, gibt durchaus Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Zwar spricht Finanzdezernentin Jutta Gnädig in dem Papier von einer „Rezession mit historischem Ausmaß“. Doch der Kernhaushalt des Kreises scheint (noch) immun gegen den Abwärtssog. Im Gegenteil: Der Etat des vergangenen Jahres schließt um rund 31,6 Millionen Euro besser ab als erwartet. Das ist doppelt so viel wie noch im Oktober 2020 vermutet.

Tiefrote Zahlen schreiben allerdings die Eigenbetriebe. Neben dem Klinikum machen auch das Freilichtmuseum und das gemeinsam mit der Stadt Offenburg betriebene Weingut Miese.

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