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Wegen steigender Corona-Zahlen

Im Ortenaukreis droht wieder eine Ausgangssperre

Die Corona-Infektionen im Ortenaukreis sind zuletzt wieder deutlich angestiegen. Das hat, wenn es so weitergeht, Konsequenzen: Bereits vom kommenden Montag an könnte wieder eine nächtliche Ausgangssperre gelten.

Ausgangssperre droht wieder: Im Ortenaukreis sind die Corona-Zahlen zuletzt deutlich angestiegen. Das könnte Konsequenzen haben, wenn die Inzidenz an drei Tagen über 150 liegt. Foto: Benedikt Spether

Der Ortenaukreis hat am Dienstag erstmals wieder die Inzidenz von 150 überschritten, nachdem er am Montag nur knapp darunter gelegen hatte. Dies könnte Folgen haben.

Wenn die Entwicklung der Corona-Infektionen so weitergeht wie es angesichts der jüngsten Zahlen zu erwarten ist, dann droht in der kommenden Woche wieder eine nächtliche Ausgangssperre.

Wie das Landratsamt am Mittwoch auf eine Anfrage dieser Zeitung hin bestätigte, muss der Kreis tätig werden, wenn die Inzidenz zum dritten Mal in Folge über dem Wert von 150 liegt. Dies könnte bereits am Freitag geschehen, dann müsse man die geltende Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre umsetzen. In diesem Fall werde man die Öffentlichkeit umgehend informieren.

Ausgangssperre ab Montag möglich

Nach der Rechnung des Landratsamts würde die Ausgangssperre gemäß der Corona Verordnung dann vom kommenden Montag an greifen.

Die Coronazahlen im Ortenaukreis waren in den vergangenen Tagen wieder deutlich angestiegen, vieles spricht dafür, dass dies eine Folge der Osterfeiertage ist. Die zunächst auffallend niedrige Inzidenz über Ostern (der ABB berichtete) ist mithin wohl ebenfalls unmittelbar auf die Feiertage zurückzuführen, an denen weniger getestet wurde.

Nach einem Infektionsschwerpunkt in der nördlichen Ortenau war in den vergangenen Tagen vor allem die Stadt Lahr ein Brennpunkt.

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