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Reiserückkehrer aus Kroatien

Corona-Infizierter war in drei Ortenauer Freibädern unterwegs

Nach seinem Corona-Test war ein mit Infizierter in drei Freibädern im Ortenaukreis unterwegs. Was Badegäste jetzt tun sollten.

Ein mit dem Coronavirus Infizierter war in mehreren Freibädern in der Ortenau unterwegs. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Gleich in drei Freibädern war ein mit Corona infizierter Reiserückkehrer in den vergangenen Tagen unterwegs: In Ottenhöfen, Oppenau und Willstätt. Laut Gesundheitsamt hat sich die an Covid-19 erkrankte und wahrscheinlich ansteckende Person am 6. August im Waldsee in Willstätt-Hesselshurst (13 bis 16 Uhr) sowie am 9. August im Freizeitbad Oppenau (10 bis 15 Uhr) und am 11. August im Naturerlebnisbad Ottenhöfen (10 bis 15 Uhr) aufgehalten. Bei der erkrankten Person handelt es sich demnach um einen Reiserückkehrer aus Kroatien, die sich am 4. August freiwillig an einer Autobahn-Teststation in Bayern testen ließ.

Für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten gilt bis zur Bekanntgabe des Testergebnisses keine Quarantänepflicht. Das Landratsamt wurde am Mittwoch über den positiven Test informiert, die erkrankte Person zeigte bisher keine Symptome. Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamts ist nicht davon auszugehen, dass die Person während der Zeiten am Badesee und in den Schwimmbädern enge Kontakte außerhalb des eigenen Freundeskreises hatte.

Die Infektionsgefahr für Gäste und Mitarbeiter der Schwimmbäder und des Badesees sei daher sehr gering. Ein enger Kontakt ist definiert als mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt („face to face“) im Rahmen eines Gesprächs oder als direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten.

Gesundheitsamt rät zur Wachsamkeit

Das Gesundheitsamt bittet dennoch alle Personen, die sich an den angegebenen Zeiträumen in den fraglichen Bädern aufgehalten haben, wachsam zu bleiben. Das bedeutet, eine gute Beobachtung des eigenen Gesundheitszustands bis einschließlich 25. August vorzunehmen.

„Sollte es in diesem Zeitraum zum Auftreten von typischen Krankheitssymptomen kommen, wie Husten, erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, sollen sich Betroffenen telefonisch an ihre Hausarztpraxis wenden, wo dann ein Test erfolgen kann“, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Evelyn Bressau.

Wer an diesen Tagen am Badesee oder in den Schwimmbädern war, könne regulär seine Arbeitsstelle aufsuchen, Kinder dürften in den Kindergarten gehen. Die Personen sollten aber bis zum 25. August vorsorglich die Zahl der Kontaktpersonen möglichst gering halten und wie jede andere Person die allgemeinen Regeln zu Abstand, Hygiene und dem Tragen von Masken beachten.

Das Gesundheitsamt rät jedem, sein Freizeitverhalten in der Corona-Pandemie anzupassen und konsequent auf Abstandsgebot und Maskenpflicht zu achten. „Derzeit muss man bei allen Aktivitäten im Alltag davon ausgehen, dass man auf Personen treffen kann, die mit dem Coronavirus infiziert sind“, betont Bressau.

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