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Moderna statt Biontech

Pop-up-Impfaktion für Bürger aus Achern, Sasbach und Lauf findet wie geplant statt

Trotz Biontech-Engpass: Die Pop-up-Impfaktion in Achern kann stattfinden. Das Landratsamt hat als Ersatz den Corona-Impfstoff von Moderna erhalten. Die Termine für die Aktion am 12. Juni sind bereits vergeben.

Statt Biontech-Impfstoff wird bei der Pop-up-Impfaktion in Achern das Vakzin von Moderna verabreicht. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Das Pop-up-Impfzentrum in der Hornisgrindehalle in Achern öffnet doch wie angekündigt am 12. Juni seine Türen. Bürger aus Achern, Sasbach und Lauf können sich dort impfen lassen. Darauf macht das Landratsamt Ortenaukreis in einer Pressemitteilung aufmerksam.

Da aktuell nicht ausreichend Biontech-Impfstoff zur Verfügung steht, stand die Aktion auf der Kippe. Das Landratsamt hat das Vakzin von Moderna als Ersatz erhalten. Fast 900 Menschen hatten einen Termin ergattert. Der Zweittermin für die Corona-Impfungen wird auf den 24. Juli verschoben.

„Die große Impfbereitschaft ist für uns ein ermutigendes Zeichen, dass viele Menschen impfbereit sind und damit ihren Beitrag zur Überwindung der Pandemie leisten“, betonen Landrat Frank Scherer, Oberbürgermeister Klaus Muttach und die Bürgermeister Gregor Bühler und Oliver Rastetter.

Moderna-Impfstoff auch bei folgenden Pop-up-Impfzentren

Auch bei kommenden Impfaktionen im Ortenaukreis soll der Moderna-Impfstoff zum Einsatz kommen und Zweitimpfungen nach hinten verschoben werden, so das Landratsamt in der Pressemitteilung. Die Terminvergabe sei in vielen Gemeinden bereits abgeschlossen.

Die kommunalen Pop-up-Impfaktionen sind eine Initiative des Landes. Mobilitätseingeschränkte, impfberechtigte Bürger sollen so die Möglichkeit bekommen, sich vor Ort impfen zu lassen. Mobile Impfteams hatten zuvor schon stationäre Einrichtungen versorgt.

Bisher gab es bereits sieben solcher Impfaktionen in sechs Gemeinden des Ortenaukreises. Dabei wurden bislang insgesamt 3.750 Corona-Impfungen verabreicht. Sieben weitere Pop-up-Impfaktionen mit 4.200 Impfungen sind bis zum 29. Juli noch geplant.

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