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Vernehmung von Zeugen

Nach tödlichem Falschfahrer-Unfall auf der A5 bei Renchen: Polizei geht von Suizid aus

Nach dem tödlichen Falschfahrer-Unfall auf der A5 bei Renchen an Heiligabend hat die Polizei weitere Erkenntnisse erlangt. Die Beamten gehen von Alkoholeinwirkung und einem Suizid des 63-jährigen Autofahrers aus.

Die Bergung der Fahrzeuge nach dem Unfall bei Renchen dauerte bis zum ersten Weihnachtsfeiertag. Foto: Einsatzreport 24

Nach dem tödlichen Unfall auf der A5 bei Renchen hat die Polizei neue Informationen bekanntgegeben. Nach Vernehmungen von Zeugen liegt demnach der Verdacht nahe, dass der 63-jährige Autofahrer, der mutmaßlich unter Alkoholeinwirkung stand, wohl Suizid begangen hat.

An Heiligabend war der 63-Jährige entgegen der Fahrtrichtung über die A5 gefahren. Bei Renchen krachte er frontal mit einem in Richtung Karlsruhe fahrenden Sattelzug zusammen.

Der Falschfahrer verstarb noch an der Unfallstelle, der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt, sein Fahrzeug ging in Flammen auf. Zudem wurden drei weitere Fahrzeuge unter anderem durch herumfliegende Fahrzeugteile beschädigt. Die Fahrbahn war bis zum Folgetag gegen 13 Uhr gesperrt. Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Hinweis der Redaktion

Die Badischen Neuesten Nachrichten berichten nicht über Suizide. Grund dafür ist, dass die Berichterstattung über Selbsttötungen erwiesenermaßen zu vielen Nachahmern führen kann. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein Fall durch bestimmte Umstände besonders relevant ist.

Sollten Sie selbst Probleme haben oder über Suizid nachdenken, gibt es in Deutschland 104 Seelsorgestellen, die jederzeit eine anonyme Beratung anbieten. Die kostenlosen Rufnummern lauten 0800 - 1110111 oder 0800 - 1110222. In Karlsruhe bieten zudem der Kriseninterventionsdienst K.i.D. ( 0721 - 830 36 47 ) und der Arbeitskreis Leben Karlsruhe ( 0721 - 811424 ) Hilfe und Beratung an.

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