Skip to main content

Mindereinnahmen wegen Pandemie

Stadt Rheinau geht wegen Corona auf Distanz zu Plänen für Verbundschule

Es war ein zentraler Baustein der Rheinauer Schulpolitik: Die Einrichtung einer Verbundschule in Freistett. Doch Corona hat die Pläne von Bürgermeister Michael Welsche jetzt durchkreuzt.

Pläne vorerst auf Eis gelegt: Die Zusammenlegung von Realschule und Werkrealschule Rheinau soll neu diskutiert werden. Der Grund sind Mindereinnahmen der Stadt durch die Folgen des Coronavirus. Foto: Karen Christeileit

Die geplante Verbundschule für Rheinau wird bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Wann die Stadt das geschätzt zehn Millionen Euro teure Vorhaben wieder anfasst, steht vorerst in den Sternen. Bürgermeister Michael Welsche verweist auf erhebliche Steuerausfälle durch den Corona-Lockdown und die weiteren wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Das Vorhaben soll im Zuge der Haushaltsberatungen für 2021 neu diskutiert werden, der für dieses Jahr geplante Ideenwettbewerb von Architekten fällt aus.

Weitere Sparpläne sollen am Mittwochabend bekannt werden

Vor der Einrichtung der Verbundschule, die von den beteiligten Schulleitern ausdrücklich begrüßt wurde, steht der Neubau der Grundschule. Allein dafür wären nach Informationen dieser Zeitung rund sechs Millionen Euro fällig geworden.

„Das ist eine der Maßnahmen, wo wir in Rheinau reagieren und überlegen, wie wir da weitermachen“, bestätigte Welsche auf Anfrage dieser Zeitung. Der Bürgermeister kündigte ein Statement zu weiteren Sparplänen für die Gemeinderatssitzung am Mittwochabend an.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang