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Teilnahme an Corona-Demo

Stadt Rheinau prüft nach Berlin-Auftritt eines AfD-Ratsherren rechtliche Schritte

Nach seiner Teilnahme an der Corona-Demonstration in Berlin sorgt Daniel Plack, der für die AfD im Bezirksbeirat Freistett sitzt, für Gesprächsstoff in der Stadt Rheinau. Die prüft nun rechtliche Schritte

Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen am 29. August stehen auf den Stufen zum Reichstagsgebäude. Foto: Achille Abboud/dpa

Die Wogen um einen lokalen Politiker und einen Fernsehbericht über die Corona-Demonstration in Berlin Ende August ebben nicht ab. Im Mittelpunkt steht Daniel Plack, der für die AfD im Bezirksbeirat Freistett der Stadt Rheinau sitzt.

„Heute wird Geschichte geschrieben“, ruft er mit geballter Faust in einem Bericht der ZDF-Sendung „Frontal 21“ in die Kamera, während im Hintergrund Menschen über Absperrgitter springen. „Korrupte Verbrecher müssen festgenommen werden“, ruft er weiter und zeigt in die Richtung, in die die anderen rennen.

Beim sogenannten „Sturm“ auf den Reichstag beteiligt

„Die Bilder vor dem Reichstagsgebäude in Berlin haben uns alle erschreckt und mehr als betroffen gemacht“, so Rheinaus Bürgermeister Michael Welsche. „Die von einem Mitglied des Bezirksbeirats unserer Stadt in die Kamera gebrüllten radikalen Ansichten und seine Unterstützung zu antidemokratischen Handlungen sind absolut inakzeptabel, beschämend und aus unserer Sicht in keinster Weise mit seiner eigenen Funktion als gewählter Parlamentarier in Einklang zu bringen. Er stellt sich damit selbst ins Abseits.“

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