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Sitzung des Zweckverbands

Europa-Park hofft auf Grünes Licht für seine Hochbahn

Eine Hochbahn im Europa-Park Rust soll die Wasserwelt Rulantica mit dem Eingang des Parks verbinden. Nun hoffen die Betreiber auf Zustimmung des Zweckverbands für das neue Millionen-Projekt.

Der E.P.-Express verkehrt schon innerhalb des Europa-Parks, hier im Themenbereich Griechenland. Die Hochbahn soll dann einmal für eine Anbindung zwischen Park, Stellplätzen und Hotels sorgen. Foto: Europa-Park

Die Betreiber des Europa-Parks hoffen auf den nächsten großen Schritt für ihre Hochbahn. Der soll am Donnerstagabend aber nicht auf dem Gelände in Rust erfolgen, sondern in der benachbarten Gemeinde Ringsheim.

Dort trifft sich der „Zweckverband Tourismus-Dienstleistungen-Freizeit Ringsheim/Rust“ – um, so hofft man im Europa-Park, Tagesordnungspunkt 3 zuzustimmen. Darin geht es um die geplante Hochbahn, für die der Bebauungsplan geändert werden muss. In dem Gremium sitzen politische Vertreter aus Rust und Ringsheim.

Verbandsvorsitzender ist Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare (SPD). „Ich gehe davon aus, dass wir eine breite Zustimmung zum Vorhaben bekommen“, sagt er im Gespräch unserer Zeitung. Zuvor hatte der Gemeinderat Rust das Vorhaben einstimmig befürwortet.

Pläne für die Hochbahn im Europa-Park Rust. Foto: BNN-Infografik/Zweckverband

Doch worum geht es bei dem Millionen-Projekt? Der Europa-Park möchte mit seiner neuen Bahn in vier bis fünf Metern Höhe verkehren und eine Verbindung zwischen seiner Wasserwelt Rulantica und dem Eingang des Europa-Parks beim Hotel El Andaluz schaffen. Diese könnten dann auf ihr Auto verzichten.

Wünsche aus der Bevölkerung nach einer Anbindung bis zum Bahnhof Ringsheim gibt es, doch die Bahn ist vorerst für den nichtöffentlichen Verkehr vorgesehen. Ein Teil der Trasse würde dann entlang der Kreisstraße verlaufen.

Eine Umweltprüfung für das Projekt des Europa-Parks Rust könnte wegfallen

Bürgermeister Klare hatte bereits betont, es handle sich um ein Projekt des Parks ohne öffentliche Gelder. „Es ist ein sehr verträgliches Transportsystem, was uns vom motorisierten Individualverkehr wegbringt“, sagte er. „Es entzerrt die Situation bei der Anfahrt auf den Europa-Park.“ Bis die Bahn fahre, werde es jedoch einige Jahre dauern.

Bislang war man davon ausgegangen, dass eine Umweltprüfung nötig ist. Doch aus der Vorlage zur Sitzung des Zweckverbands geht hervor, dass darauf verzichtet werden kann. Es handle sich um eine Innenentwicklung. Zusätzliche Fläche soll demnach nicht versiegelt werden, die Bahn soll auf bisher ausgewiesenen Stellplatzflächen oder anderen bereits genutzten Flächen verkehren.

Eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger hatte Klare bislang für kommendes Jahr anvisiert. „Ich glaube, dass wir das hinbekommen“, sagt er.

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