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Hobby-Winzer aus Obersasbach

Obersasbacher erfindet eigene Unkraut-Vernichtungs-Maschine für die Reben

Glyphosat ist ein weit verbreitetes Unkrautvernichtungsmittel - und bald verboten. Viele Winzer müssen sich nach Alternativen umschauen. Franz Graf aus Obersasbach baut auf eine eigene Erfindung.

Erfindungsreich: Der Winzer und Tüftler Franz Graf entwickelte eine um die eigene Achsen drehende Mini-Egge, mit der das Unkraut zwischen den Rebstöcken entfernt werden kann. Foto: Roland Spether

Wie entsteht eine Erfindung für den Weinbau? Für den Hobby-Winzer und Schlepper-Experten Franz Graf ist diese Frage schnell beantwortet, denn „aldes Gschirr“ für die Arbeit auf Äckern, in Rebbergen und auf Wiesen faszinierte ihn schon immer, weil darin meist pfiffige Ideen steckten.

„Wer zu faul für eine Handarbeit war, hat sich Gedanken gemacht und etwas erfunden“, so die Erklärung von Franz Graf, der sich von solch einer Idee vor langer Zeit inspirieren ließ. Denn in den 1950er Jahren brütete Karl Grässel aus Obersasbach ein damals revolutionäres Gerät für die Landwirtschaft aus, mit dem die „Schinderei“ auf den Äckern ein Ende haben sollte.

Das Prinzip seiner runden Eggen mit einem Durchmesser von bis zu 2,40 Metern funktionierte so, dass diese durch den Zug mit einem Schlepper selbstständig eine Drehbewegung auslösten und dann durch die schnelle Rotation des inneren Kreisels um die eigene Achse den Boden kräftig durcharbeitete.

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