Skip to main content

Bürgermeisterwahl am 19. März

Sechster Kandidat kündigt seine Bewerbung für Sasbach an

Kaum ein Tag ohne neuen Bewerber: Der nächste Kandidat, ein weiterer Kehler, hat angekündigt, seine Unterlagen im Sasbacher Rathaus abgeben zu wollen.

Benedikt Eisele aus Kehl will neuer Bürgermeister von Sasbach werden.
Benedikt Eisele aus Kehl will neuer Bürgermeister von Sasbach werden. Foto: Pascal Schejnoha

Die Auswahl für die Sasbacher Wähler wird immer größer: Mit Benedikt Eisele hat der sechste Kandidat seine Bewerbung um das Bürgermeisteramt angekündigt. Der 31 Jahre alte gebürtige Freiburger wuchs in Bad Krozingen auf und lebt derzeit in Kehl-Querbach.

Nach Studien des öffentlichen Rechts und der Politik in Greifswald sowie Public Management in Kehl arbeitete er zunächst beim Regierungspräsidium Tübingen. Derzeit ist er im Oberkircher Bauamt als Leiter der städtischen Vergabestelle für die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren der Stadt zuständig. Daneben absolviert Eisele in Kehl ein berufsbegleitendes Masterstudium in Public Management für kommunale Führungskräfte.

Fokus auf Bildung

Benedikt Eisele ist Vorsitzender der FDP Kehl-Hanauerland, betont in seiner Pressemitteilung aber, als unabhängiger Kandidat anzutreten.

Seinen Fokus will Eisele in Sasbach auf Investitionen in Kitas und Schulen legen. Selbst habe er noch keine Kinder, „aber ich stelle mir schon vor, in den nächsten acht Jahren in Sasbach eine Familie zu gründen. Ich finde es wichtig, dass ein Bürgermeister auch in seiner Gemeinde lebt, und möchte daher im Fall der Wahl meinen Lebensmittelpunkt nach Sasbach verlegen“.

Die Entscheidung des Gemeinderats, eine 35.000 Quadratmeter große Fläche im Industriegebiet zu erwerben, biete unterdessen gute Chancen für den Wirtschaftsstandort. Wichtig sei ihm zudem, „den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie zu unterstützen, beispielsweise bei der digitalen Vermarktung“.

Auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landwirtschaft sowie ein regelmäßiger Austausch mit Vereinen und lokalen Organisationen sieht Eisele als wichtige Punkte an, ebenso den Ausbau erneuerbarer Energien und die weitere Digitalisierung der Gemeindeverwaltung. Letztere sei bereits gut aufgestellt, sagt Eisele.

Ich habe Sasbach als sehr lebendige Gemeinde kennengelernt.
Benedikt Eisele, Bewerber

In Sasbach bestehe aber auch der Wille, sich weiterzuentwickeln und „Dinge selbst in die Hand zu nehmen“. Er habe den Ort als „sehr lebendige Gemeinde kennengelernt, in der ein gutes Miteinander und hohes ehrenamtliches Engagement herrschen, und die Gestaltungsmöglichkeiten bietet“.

Für die Wahl des Nachfolgers von Gregor Bühler am Sonntag, 19. März, stehen bereits die Namen von Dijana Opitz, Frank Tschany und Tobias Herok sowie Sanja Tömmes und Alexander Graf auf der Liste. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr.

nach oben Zurück zum Seitenanfang