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Zwischen kleinen Höfen und Großkonzernen

Teure Technik, hohe Steuern und mächtige Konkurrenz machen Kleinbrennern in der Ortenau das Leben schwer

Rund 5.000 Brenner gibt es in der Ortenau. Es waren schon einmal deutlich mehr, doch stagnierende Preise und das Sterben der Bauernhöfe gefährden einen Erwerbszweig, der die Menschen in der Region schon im 18. Jahrhundert ernährte.
4 Minuten

Es ist fast schon eine Überdosis Idyll. Herbstlich goldene Weinreben säumen den Weg. Rechts ab am Ortsausgang von Sasbachwalden, und dann immer der Nase nach. Hier wohnt das Touristenglück. Wenn man aus der Brennküche von Herbert Fallert tritt, öffnet sich über Rebterrassen hinweg der Blick ins weite Tal. An guten Tagen kann man sehen, wie sich 60 Kilometer weiter in der Pfalz die Windräder drehen.

Am Hof vorbei laufen schwatzend die Wanderer an diesem herrlichen Herbstmorgen. Wollte man einen Werbefilm für die Region drehen, hier könnte man anfangen. Und Herbert Fallert wäre der Hauptdarsteller. 83 Jahre alt, schlohweißes Haar, und im Arbeitskittel turnt er herum, als wäre er gerade mal 35.

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