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Es bleibt kalt in Baden-Württemberg

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee im Schwarzwald

So fühlt sich der Winter an: Regen, Schnee und Frost bestimmen auch die kommenden Tage im Südwesten. Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien beginnen deshalb schon in der Nacht mit ihrer Arbeit.

Für Autofahrer schwierig, für die Natur ein Segen: Die Schwarzwaldhochstraße war am Dienstagvormittag unter einer dichten Schneedecke begraben. Schnee sickert beim Abtauen langsam in den Boden und kann so den historisch niedrigen Grundwasserspiegel anheben. Foto: Benedikt Spether

Nach dem winterlichen Wochenstart bleibt dem Südwesten vor allem die eisige Kälte erhalten. Nachdem am Dienstagvormittag beispielsweise in höheren Lagen des Schwarzwalds bis zu 30 Zentimeter Schnee fielen, dürfte sich die Lage dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge nur leicht beruhigen.

Es bleibt winterlich. Auch wenn sich der Mittwoch nach einer frostigen Nacht zunächst noch niederschlagsfrei präsentiert, am Nachmittag wendet sich das Blatt. So fällt in den tieferen Lagen erneut Regen, weiter oben schneit es. Wie der DWD weiterhin mitteilt, dürfte erneut im Schwarzwald Schnee fallen.

Berichten zufolge waren bereits am Dienstag etliche Winterausflügler dort unterwegs. Allerdings kann eine Tour in diese gebiete auch Probleme mit sich bringen.

So waren etliche Autofahrer am Dienstag bei eisigem Wind im frisch gefallenen Schnee stecken geblieben, beispielsweise in der Gegend rund um den Mummelsee im Nordschwarzwald.

Der Winterdienst war durchgehend im Einsatz. Immer wieder stießen die Einsatzfahrzeuge dabei auch auf Unverständnis der Autofahrer.

Ich würde mir mehr Respekt für die Straßenmeisterei wünschen.
Dominik Treyer, für die Straßenmeisterei im Einsatz

Dominik Treyer, der für die Straßenmeisterei im Einsatz war, sagte den BNN: „Ich würde mir mehr Respekt für die Straßenmeisterei wünschen. Wir sind in diesen Tagen teilweise seit 2 Uhr morgens unterwegs und immer wieder gibt es Diskussionen mit Autofahrern, die den Räumfahrzeugen den Weg versperren.“

Für Mittwoch prognostizieren die Meteorologen Temperaturen zwischen minus 1 Grad und 6 Grad. Es müsse auf einigen Schwarzwaldgipfeln mit Sturmböen gerechnet werden. In der Nacht zu Donnerstag bleibt der Himmel demnach vielerorts stark bewölkt. Besonders im höheren Bergland muss dem Wetterdienst zufolge erneut mit Schneefall gerechnet werden.

In tieferen Lagen falle hingegen verbreitet Regen. Im Norden und im Nordosten Baden-Württembergs dürfte es trocken bleiben. Die Temperaturen könnten dem DWD zufolge zwischen minus 4 und 3 Grad liegen. Im Bergland drohen starke bis stürmische Böen aus Südwest, auf hohen Schwarzwaldgipfeln Sturmböen.

Der Donnerstag präsentiere sich tagsüber zunächst stark bewölkt und gebietsweise regnerisch, heißt es von den Meteorologen. Am Nachmittag zeige sich die Sonne im Osten und im Nordosten. Die Höchstwerte dürften dann in Baden-Württemberg zwischen minus 3 und 4 Grad liegen.

In der Nacht zum Freitag ziehen die Wolken teilweise ab. Im äußersten Südwesten könnte dem DWD zufolge aber weiterhin Schnee fallen. Demnach sinkt das Thermometer in manchen Teilen Baden-Württembergs auf minus 10 Grad.

Tagsüber zeigt sich der Nordosten zunächst wolkig, später sonnig und trocken. Im Südwesten lässt der Schneefall nach Einschätzung der Meteorologen am Ende der Arbeitswoche aber nach. Die Höchstwerte dürften dann zwischen 1 und minus 5 Grad liegen.

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