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Winter im Gebirge

Schnee und Besucher im Nordschwarzwald werden für Tiere zur Härteprüfung

Für die Menschen ist die weiße Winterwunderwelt im Nordschwarzwald einfach nur ein Traum und ein willkommener Anlass, sich nach draußen zu begeben. Für die Tiere bedeuten Eis und Schnee eine besondere Härteprüfung. Wenn dann noch unnötige Störungen durch Besucher abseits der erlaubten Wege dazu kommen, kann das gravierende Folgen für Auerhuhn, Rotwild und Co haben.

Besonderen Zauber: Winterlicher Blick von der Hornisgrinde, der höchsten Erhebung des Nordschwarzwalds, ins Tal. Foto: Luis Scheuermann/Nationalpark Schwarzwald

Es hat was: Fichten und Tannen im weißen Kleid, die ganze Landschaft wie unter Zuckerguss. Wenn der erste Neuschnee gefallen ist, verwandelt sich auch der Nationalpark Schwarzwald in eine Winterwunderwelt. Für die Tiere wird diese Jahreszeit immer zu einer besonderen Härteprüfung.

Unnötige Störungen und damit verbundener Stress, zum Beispiel durch Schneeschuhgänger oder Langläufer, die sich abseits der erlaubten Routen bewegen, können für Auerhuhn, Rotwild, Marder, Hase und Co. tödliche Folgen haben, weiß Patrick Stader. Die Tiere seien eigentlich im Ruhemodus und versuchen möglichst wenig Energie zu verbrauchen, so der Leitende Ranger des Nationalparks. Das funktioniert natürlich nicht, wenn stetig Menschen auftauchen. „Das ist wie wenn bei ihnen dauernd Fremde durchs Wohnzimmer spazieren. Irgendwann ist es mit der Entspannung vorbei“, so Stader.

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