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Zahlen bleiben weiter hoch

Warum hat der Ortenaukreis die höchste Corona-Inzidenz im Umkreis?

Deutlich entspannt hat sich die Corona-Lage in vielen Landkreisen. Während die Nachbarn aufatmen, muss man im Ortenaukreis allerdings sorgenvoll auf die kommenden Wochen blicken.

Aufweichung des Lockdowns gefordert: Landrat Frank Scherer spricht sich für landesweite Lösungen aus. Der Ortenaukreis hat derzeit eine auffallend hohe Infektionsrate. Foto: Jigal Fichtner

126,2 – das war die Sieben-Tages-Inzidenz der Corona-Infektionen im Ortenaukreis am Dienstag. Nicht der höchste Wert, den es je gegeben hat, aber besorgniserregend. Denn fast überall sonst im Südwesten gehen die Infektionszahlen nach Wochen des Lockdowns deutlich zurück. Im benachbarten Kreis Emmendingen zum Beispiel liegt die Inzidenz noch bei 25,5, im Kreis Rastatt unter 50, in Baden-Baden unter 40.

Warum der Ortenaukreis, wieder einmal, eine Sonderrolle spielt, das weiß niemand. Trotz der weiter hohen Zahlen – und trotz der zunehmenden Verbreitung der hoch ansteckenden englischen Virusvariante – hat Landrat Frank Scherer am Dienstag schrittweise Lockerungen des Lockdowns ins Gespräch gebracht.

„Wir haben in all unseren Recherchen keinen Sonderfaktor gefunden“, sagte Scherer in einer Videokonferenz zu den weiter hohen Zahlen im Kreis. „An den Landräten kann es nicht liegen, und auch bei der Bevölkerung stellt man keinen wesentlichen Unterschied im Verhalten fest“, allenfalls, so mutmaßt Scherer, könnten die hohen Zahlen an den intensiven Testungen liegen.

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