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Berufung am Oberlandesgericht Karlsruhe

Frau aus der Ortenau klagt gegen Bayer – weil sie fast an der Pille gestorben wäre

Sie war klinisch tot und wurde nur durch eine Not-OP gerettet: Felicitas Rohrer aus dem Ortenaukreis erklärt sich ihre Lungenembolie mit der Antibabypille und verklagt den Pharmakonzern Bayer. Dabei kommt ihr die Rechtslage nicht unbedingt entgegen.
8 Minuten

Der 11. Juli 2009 wäre beinahe der letzte Tag in Felicitas Rohrers Leben gewesen. Schuld war die Verhütungspille Yasminelle, davon ist Rohrer überzeugt.

Ein Einzelfall, so sieht es der Hersteller Bayer. Die 36-jährige Rohrer hingegen kann aus dem Stand dutzende andere Fälle aufzählen. Hunderte sammelt sie auf ihrer Internetseite. Auf risiko-pille.de berichten Frauen von Nebenwirkungen, die sie durch die Einnahme der Antibabypille erlitten haben.

In manchen Fällen berichten nur noch die Eltern – denn die jungen Frauen sind tot, gestorben an Lungenembolien, Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Hirnödemen.

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