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Zahlen gesunken

Polizei verzeichnet für 2023 in Mittelbaden etwas weniger Motorradunfälle

1.381 Motorräder wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Offenburg im laufenden Jahr kontrolliert. Bei Verstößen war der Grund meist zu hohe Geschwindigkeit.

Zwei Biker fahren über eine Landstraße.
Zwei Biker fahren über eine Landstraße. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Im Jahr 2023 sind in Mittelbaden weniger Motorradfahrer bei Unfällen gestorben als im Vorjahr. Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte, kamen bei überwiegend gutem Motorradwetter im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums drei Motorradfahrer ums Leben. Im Jahr 2022 waren es fünf. Die Zahl der Unfälle war insgesamt minimal rückläufig.

Während auf den Schwerpunktstrecken im und um den Schwarzwald in diesem Jahr ein Unfall weniger zu verzeichnen war (39 zu 38), zeigte sich auch auf den übrigen Strecken ein leichter Rückgang (158 zu 150).

Motorradfahrer verunfallen meist ohne Fremdbeteiligung

Mit 87 Prozent der Unfälle auf den Motorradstrecken wurden die meisten durch Fehlverhalten der Motorradfahrer verursacht. In 71 Prozent der Fälle geschah der Unfall ohne Fremdbeteiligung.

Motorradfahrer seien aber nicht immer schuld, hebt die Polizei hervor. Beispielsweise übersah Ende Mai 2023 ein Autofahrer auf der L 107 zwischen Gutach und Landwassereck beim Überholen ein entgegenkommendes Motorrad. Sowohl dessen Fahrer als auch seine Mitfahrerin kamen dabei ums Leben.

Zu hohe Geschwindigkeit (62 Prozent) und Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot (8 Prozent) waren die Hauptursachen für Unfälle auf den fahrerisch anspruchsvollen Motorradstecken.

Im laufenden Jahr kontrollierte die Polizei 1.381 Motorräder. In 261 der insgesamt 556 festgestellten Verstöße waren die Fahrer zu schnell unterwegs. In 178 Fällen wurden technische Mängel zur Anzeige gebracht.

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