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PFC im Boden und in Lebensmitteln

Baden-Württemberg führt strenge PFC-Grenzwerte in Lebensmitteln ein - Landratsamt Rastatt ist zufrieden

Baden-Württemberg hat eine Beanstandungsgrenze für höher mit PFC kontaminierte Lebensmittel eingeführt. Die soll gelten, bis der Bund oder die EU selbst aktiv wird. Das Landratsamt Rastatt zeigt sich zufrieden mit dem Vorgehen.

Auch Rinderleber wird regelmäßig auf PFC kontrolliert, die diesjährigen Untersuchungen waren bis jetzt ohne Befund. (Symbolbild). Foto: Patricia Klatt

Eins ist beim PFC-Skandal in Mittelbaden klar: An verwirrenden Vorschriften mangelt es nicht. Sei es nun für die Belastung im Boden, im Grund- und Trinkwasser oder eben auch in der Ernte: Seit den ersten PFC-Nachweisen in Pflanzen und Tieren im Jahr 2014 stand die Frage im Raum, wie man damit umgehen sollte. Denn Grenzwerte für PFC in Lebensmitteln gibt es bis heute keine.

Um die Verbrauchersicherheit trotzdem zu gewährleisten, legte der damalige Landesminister für Landwirtschaft Alexander Bonde (Bündnis 90/Die Grünen) im Jahr 2015 bereits Beurteilungswerte (BUW-Werte) für sechs PFC in Lebensmitteln fest, ohne auf bundes- oder EU-weite Vorgaben zu warten. Diese BUW-Werte dürfen bei der Vermarktung der Produkte nicht überschritten werden. Sie werden durch das Vorernte-Monitoring und anschließende Lebensmittelkontrollen überprüft.

In den vergangenen Jahren zeigten dann immer mehr Untersuchungen, dass manche PFC bedenklicher waren als andere. Deshalb verschärfte man auf EU-Ebene die zulässigen Werte und legte die sogenannten TWI-Werte (Tolerable weekly intake, also die tolerierbare Aufnahme pro Woche) fest.

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