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Anwohnern droht Preiserhöhung

Besser als Knöllchen: Was Rastatter für Anwohnerparkausweise zahlen würden

Anwohner parken in Rastatt günstig. 30,70 Euro kostet ein Ausweis im Jahr. Doch nach einer Gesetzesänderung könnte es teurer werden. Betroffene wären durchaus bereit, mehr zu zahlen. Sie klagen allerdings über andere Probleme als den Preis.

Haben seit mehr als 20 Jahren einen Anwohnerparkausweis: Monika und Andreas Krebs parken in der Schiffstraße. Trotzdem haben sie schon viel Geld für Knöllchen hingelegt, weil sie keinen freien Platz gefunden haben. Foto: Ralf Joachim Kraft

587 Anwohnerparkausweise hat die Stadt derzeit ausgegeben. Einen davon haben Monika und Andreas Krebs in der Schiffstraße. Dafür bezahlen sie 30,70 Euro pro Jahr. Doch bald könnte es teurer werden. Allerdings investieren viele Bewohner des Innenstadtbereichs ohnehin schon deutlich mehr – in Knöllchen. Denn oft sind die ausgewiesene Parkplätze belegt und zwingen die Betroffenen zur verbotenen Improvisation.

Mehr als 30,70 Euro darf die Stadt Rastatt derzeit nicht verlangen. Das regelt eine Gebührenordnung des Bundes. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will das Recht, die Höhe der Gebühren für einen Anwohnerparkausweis festzulegen, noch in diesem Jahr vollständig den Kommunen übertragen.

Neben dem Verwaltungsaufwand können die Städte und Gemeinden bei der Kalkulation auch die Bedeutung der Parkmöglichkeiten und deren wirtschaftlichen Wert berücksichtigen. Hermann sieht durch die bislang geringen Gebühren wenig Anreiz, „zum Umstieg auf Klima und Umwelt schonende Alternativen“. In Stockholm kostet ein entsprechender Ausweis 827 Euro, in Amsterdam 535.

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