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Verschobener Präsenzunterricht

Schule in Bietigheim öffnet nach Corona-Fällen wieder

Die Gemeinde Bietigheim hat am vergangenen Montag die Wiedereröffnung der Schule kurzfristig abgesagt. Zuvor war es in der Notbetreuung eines Kindergartens zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen, der die Infektionszahlen im Ort in die Höhe trieb. Am kommenden Montag soll der Präsenzunterricht aber starten.

Neustart: Der Präsenzunterricht in der Bietigheimer Schule soll am Montag beginnen. Foto: Hans-Jürgen Collet

In der Gemeinde Bietigheim soll am Montag, 1. März, die Schule wieder öffnen. Nach einem größeren Corona-Ausbruch in der Notbetreuung des Kindergartens St. Michael und zahlreichen Folgeinfektionen im Ort war der ursprünglich geplante Schulstart am vergangenen Montag gekippt worden.

Bürgermeister Constantin Braun wird in einer Pressemitteilung der Gemeinde mit den Worten zitiert: „Dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung und der Schulleitung ist weiterhin am Schutz aller Schüler, Eltern und Familien gelegen.“

Wir freuen uns , dass die Schule am Montag wieder öffnen wird.
Andreas Koßmann, Rektor

Der Präsenzunterricht solle nun unter Hygieneauflagen starten. Schulleiter Andreas Koßmann sagt: „Wir freuen uns natürlich, dass die Schule am Montag wieder öffnen wird. Wir alle werden die bewährten Hygienemaßnahmen zum Wohle der Schüler und Eltern einhalten.“

Anfang vergangener Woche war es in der Notbetreuung des katholischen Kindergartens St. Michael zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Zunächst waren 18 Erzieherinnen und zwei Kinder positiv getestet worden. In sechs dieser Fälle wurde eine Virus-Mutation nachgewiesen.

Ausbruch treibt Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe

In der Folge war es zu weiteren Infektionen bei Kindern und in Familien gekommen. Das Gesundheitsamt Rastatt vermeldete Ende vergangener Woche deutlich steigende Infektionszahlen in der Gemeinde. Am Freitag waren es 38 Fälle, am Mittwochnachmittag 52.

Mehr als 150 Kontaktpersonen befanden sich noch in Quarantäne. Der Vorfall sorgte auch dafür, dass die Sieben-Tage-Inzidenz für den gesamten Landkreis zwischenzeitlich wieder anstieg und mehrere Tage über dem Grenzwert von 50 lag.

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