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Arbeitstier aus Bischweier

Therapiehund Legolas hatte im ersten Lockdown Arbeitsverbot

Nicht nur Menschen arbeiten – es gibt auch Tiere mit einem Beruf. Zum Beispiel den Labradorrüden Legolas aus Bischweier. Er ist ausgebildeter Therapie- und Rettungshund. Und musste in der Pandemie deutlich kürzer treten als sonst. Was macht das mit so einem Arbeitstier?

Hat Spaß: Labradorrüde und Frauchen Nicole Rheinschmidt entspannen beim Gassigehen. Nach einem Tag in der Klinik darf das ausgelassene Spiel nicht fehlen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Legolas freut sich, als sich endlich der Kofferraum öffnet: Schwanzwedelnd springt der blonde Labrador seinem Frauchen Nicole Rheinschmidt vor die Füße und tänzelt um ihre Beine herum. Beide wollen sich nach einem langen Arbeitstag auf den Wiesen beim Lindenbaum in Bischweier entspannen. Beide? Ja, beide.

Denn anders als viele Hunde ist der sechsjährige Rüde ein wahres Arbeitstier und zum Rettungs- und Therapiehund ausgebildet worden. Und als arbeitender Hund hat ihn Corona genauso getroffen wie viele andere Arbeitnehmer auch.

„Im ersten Lockdown durfte Legolas nicht behandeln“, erinnert sich Rheinschmidt an die Zeit vor einem Jahr. Gemeinsam mit seinem Frauchen arbeitet der Labrador im MediClin in Gernsbach – sie als Therapiedisponentin, er als Therapiehund. Doch als die Pandemie losbricht, weiß niemand, welche Rolle Haustiere bei der Übertragung des Virus spielen. „Also durfte er zwar in die Klinik, aber keinen Kontakt zu Patienten haben.“ Fast vier Monate war Legolas quasi arbeitslos.

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