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Arzt berichtet von hoher Nachfrage

Warum viele junge Menschen im Landkreis Rastatt mit Astrazeneca geimpft werden wollen

Christine Gartner fällt mit 38 Jahren genau in das Raster junger Frauen, bei denen der Impfstoff Astrazeneca in sehr seltenen Fällen eine gefährliche Hirnvenenthrombose verursacht hat. Gartner hat sich trotzdem bewusst für den Wirkstoff entschieden. Damit ist sie nicht allein.

Martin Holzapfel ist nicht nur Allgemeinmediziner in einer Corona-Schwerpunktpraxis, sondern auch der Pandemie-Beauftragte im Landkreis Rastatt. Ältere Impflinge bezeichnet er als „oft sehr, sehr schwierig“. Foto: Hans-Jürgen Collet

Christine Gartner freut sich auf den 8. Juni. An diesem Tag geht die 38-Jährige einen großen Schritt in Richtung Normalität. Ein Hausarzt wird ihr die erste Spritze Astrazeneca verabreichen.

Ihr eigenes Corona-Risiko hält sie als junge, gesunde Frau zwar für überschaubar. Aber sie sagt: „Ich will mich schützen, damit ich die anderen schütze.“ Dass der Impfstoff gerade bei Frauen in ihrem Alter in Misskredit geraten ist, beunruhigt sie nicht.

Es ist ein Phänomen, das auch der Ottersdorfer Hausarzt Martin Holzapfel kennt. Nachdem das Land Baden-Württemberg die Impfpriorisierung in den Hausarztpraxen aufgehoben hat, fragen auf einmal vor allem junge Menschen nach Astranzeneca. „Die Tendenz ist ganz klar da“, sagt Holzapfel, der als Pandemiebeauftragter des Landkreises auch den Gesamtüberblick hat.

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