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Coronavirus

Corona und Grippe: Warum diese Rastatterin Parallelen zur Grippewelle 2017 sieht - und was sie derzeit ärgert

Dominika Markwordt kann nicht fassen, was gerade passiert: Tests, Quarantäne, Hygiene- und Abstandsregeln. Grundsätzlich alles sinnvoll. Während der Grippewelle 2017/18 gab es all das auch schon, zumindest für die Kranken. So wie ihre Tochter.

Selfie aus dem Krankenhaus: Dominika Markwordt mit Tochter im Februar 2018, als sie zum ersten Mal mit der Grippe in Berührung kam. Um bei ihrer Tochter sein zu können, ertrug sie selbst die Maske im Gesicht. Foto: Dominika Markwordt

Momentan ist in der Rastatter Innenstadt sowieso wenig zu erleben – doch selbst wenn hier was los wäre: Dominika Markwordt würde trotzdem zu Hause bleiben. Kurz nach Einführung der Maskenpflicht Ende April war für die Fotografin aus Rastatt-Förch klar, dass sie sich so bald nicht mehr in die Stadt wagen wird. Denn Markwordt ist von der Maskenpflicht befreit. Corona nimmt sie trotzdem ernst. Das liegt auch an einem anderen Virus, mit dem sie üble Erfahrungen gemacht hat.

Es geht Markwordt nicht darum, sich über die Reaktionen zu beschweren, wenn sie ohne Maske unterwegs ist. Natürlich gebe es manchmal Blicke von der Seite, doch alles in allem sei es in Ordnung. In einem Sportgeschäft sei sie gleich am Eingang nach ihrem Attest gefragt worden: „Dann hat die Verkäuferin allen Mitarbeitern über Funk direkt Bescheid gegeben, dass ich ohne Maske rumlaufen darf.“ Letztlich meidet sie solche Situationen aber, um sich nicht rechtfertigen zu müssen, und bleibt lieber zuhause. „Das ist eigentlich genau das, was ich verhindern wollte.“

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