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Kündigung wegen Corona?

Neue Vorwürfe gegen Daimler: Leiharbeiter des Rastatter Autobauers machen aus Angst keinen Corona-Schnelltest

Entlässt das Rastatter Daimlerwerk Mitarbeiter wegen einer Corona-Erkrankung? Die Vorwürfe im Umgang mit der Corona-Pandemie reißen nicht ab. Während Daimler betont, dass alles in Ordnung ist, sagen die Mitarbeiter etwas anderes.

Mund-Nasen-Schutz im Werk: Das Foto zeigt eine Situation vor Einführung der medizinischen Maskenpflicht. Der Autobauer betont, sich auch in der Produktion an alle Regeln zu halten. Foto: Mercedes-Benz AG

Drei Jahre und zwei Wochen – so lange hat der Mann als Leiharbeiter bei Daimler in der Produktion geschafft. Im Herbst wurde ihm gekündigt. „Mein Meister hat mich ins Büro gerufen und gesagt: Wenn du nicht krank gemacht hättest, wärst du noch da.“ Zwar will der Leiharbeiter seine Geschichte erzählen, aber aus Sorge, der Autobauer könnte juristisch gegen ihn vorgehen, möchte er seinen Namen nicht in der Zeitung lesen. Denn: Der Mann war nicht einfach nur krank. Er hatte Corona.

Kam die Kündigung wegen der Corona-Quarantäne?

„Mir ging es nicht gut“, erinnert er sich. „Ich habe gemerkt, ich komme einfach nicht mehr hinterher.“ Ein Test bringt Gewissheit: Er hat sich mit dem Virus angesteckt. Das Gesundheitsamt ordnet zwei Wochen Quarantäne an. Danach dürfe er wieder arbeiten, wenn er keine Symptome mehr habe.

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