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Die Ungewissheit quält Auszubildende

Wie lernt man als Azubi während der Corona-Pandemie, wenn Kunden oder Gäste fehlen?

Was machen Auszubildende während der Corona-Pandemie? Wenn die Kunden fernbleiben, fehlt es früher oder später an der Praxis. Die Situation mancher Lehrlinge könnte unterschiedlicher nicht sein.

Die Praxis fehlt: Ohne Kunden kann Ebru Karaagac das Erlernte in der Berufsschule nicht anwenden. Ihr Chef Metin Günes versucht ihr die verschiedenen Systeme zu erklären. Foto: Hans-Jürgen Collet

Ebru Karaagac hat massive Existenzängste. Seit September macht die 29-Jährige eine Ausbildung im Rastatter Reisebüro Günes zur Tourismuskauffrau. Die Corona-Pandemie setzt ihr zu. „Was passiert morgen mit mir? Was passiert mit dem Geschäft?“ Diese Fragen gehen der jungen Frau permanent durch den Kopf. Die Ungewissheit quält sie.

„Wenn mein Chef schließen muss, stehe ich auf der Straße“, meint Karaagac. Dann muss sie wieder von vorne anfangen, eine neue Stelle finden. Die Arbeit macht ihr großen Spaß. Sie mag ihren Beruf. Vor der Ausbildung hat sie ein Praktikum im Reisebüro gemacht. „Die Branche passt einfach zu mir“, betont sie.

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