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Bei Gegenverkehr wird's eng

Ein Erdhügel mitten auf der Straße macht es Autofahrern in Rastatt schwer – doch die Stadt kann nichts tun

Gegenverkehr sollte es am hinteren Ende der Industriestraße im Rastatter Gewerbegebiet Rotacker nicht geben. Denn für Autofahrer bieten sich dann nur wenige Möglichkeiten, die Situation zu lösen. Von links breiten sich Bäume bis auf den Gehweg aus, von rechts drückt ein bewachsener Erdhügel auf die Fahrbahn.

Ein ungewöhnliches Bild gibt die Industriestraße ab. Doch der Erdhügel darf auf die Straße ragen, weil sich die in Privatbesitz befindet. Foto: Collet

Der Gullideckel ist gerade noch so zu erkennen, droht jedoch ebenfalls zu verschwinden. Wenn die Straße an dieser Stelle auch nicht viel befahren ist, wird der Alltag dort für manch einen Autofahrer doch zur Millimeterarbeit.

Für eine Frau etwa liegt der Erdhügel auf ihrem direkten Weg zur Post, den sie beruflich täglich zurücklegen muss. Warum sich niemand um den Straßenabschnitt kümmere, verstehe sie nicht. Denn der Erdhügel sei nicht zu übersehen.

Keine öffentliche Straße

Dem Amt für Ordnungsangelegenheiten der Stadt ist das Problem bereits bekannt, erklärt die städtische Pressesprecherin Heike Dießelberg. Die zuständige Behörde habe die Stelle begutachtet. „Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Straße nicht um eine öffentliche handelt“, sagt sie weiter.

Vielmehr führe diese über ein Privatgelände eines Unternehmens und entziehe sich demnach auch den rechtlichen Möglichkeiten der Stadt. „Der Erdhügel befindet sich dort schon längere Zeit. Die Ausmaße haben sich seither nicht verändert“, teilt Dießelberg aus Beobachtungen des Amtes mit.

„Straßenrechtlich können wir dort nichts machen“, betont sie.

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