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Leben ohne eigenen Pkw

Eine Familie aus Ötigheim setzt komplett auf Carsharing

Ein Leben ohne eigenes Auto können sich viele Familien nicht vorstellen, erst recht nicht im ländlichen Raum. Als der Wagen von Winfried Heck aus Ötigheim im vergangenen Jahr kaputt ging, wagte er mit Frau und Tochter ein Experiment.

Das Smartphone öffnet die Autotür: Mafalda Kühn nutzt regelmäßig den Elektro-Golf des Carsharing-Anbieters in Ötigheim. Foto: Holger Siebnich

Es gab einmal Zeiten, da träumten Jugendliche zum 18. Geburtstag vom eigenen Auto. Mafalda Kühn ist im vergangenen Jahr volljährig geworden. Auf die Idee, einen Wagen auf ihren Wunschzettel zu setzen, wäre sie nie gekommen.

Von ihrem Elternhaus in Ötigheim läuft sie wenige Minuten zum Bahnhof, wo zwei umweltfreundliche und vollelektrische Verkehrsmittel darauf warten, sie in die weite Welt zu bringen: zum einen die Stadtbahn, zum anderen ein Carsharing-Auto. Mittlerweile hat Kühns Familie den eigenen Pkw komplett abgeschafft.

Die Tochter hat es durchgerechnet: „Wir fahren nicht so viel Auto. Da rentiert sich ein eigener Pkw einfach nicht.“ Rund 12.000 Kilometer im Jahr kommen auf den Tacho, schätzt Vater Winfried Heck. Neben den Anschaffungs- und Spritkosten schlagen beim eigenen Wagen Versicherung und Reparaturen zu Buche. Der Carsharing-Pkw kostet 6,50 Euro pro Stunde – Strom inklusive.

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