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In diesem Jahr kein Beschluss mehr

Entscheidung über Großklinikum in Mittelbaden hängt in der Warteschleife

Eigentlich hätten der Kreistag Rastatt und der Gemeinderat Baden-Baden noch im Dezember darüber entscheiden sollen, ob ein neues Großklinikum die drei bestehenden Krankenhäuser in Mittelbaden ersetzen wird. Doch Corona macht dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung

Nicht mehr zeitgemäß: Der Anbau des Rastatter Klinikums stammt aus den 60er Jahren. Foto: Ralf Kraft

Die Entscheidung über die Zukunft des Klinikums Mittelbaden fällt nicht mehr in diesem Jahr. Am Mittwochabend trafen sich die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Der Beschluss soll nun im ersten Quartal 2021 fallen. Laut Landratsamtssprecher Michael Janke ist es der Wunsch aller Beteiligten, dass im Vorfeld Bürgerinformationsveranstaltungen stattfinden. Wann diese wieder über die Bühne gehen können, ist allerdings völlig offen.

Es geht um eine zentrale Weichenstellung der Gesundheitsversorgung Mittelbadens in den kommenden Jahrzehnten. Ein Gutachten empfiehlt, die bestehenden Kliniken in Rastatt, Baden-Baden-Balg und Bühl durch ein zentrales Großkrankenhaus zu ersetzen. Die Kosten für eine umfassende Sanierung der alten Gebäude taxieren die Experten auf 340 Millionen Euro.

Dem gegenüber steht eine erste Kostenschätzung für einen zentralen Neubau in Höhe von 331 Millionen Euro. Ob der Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden dieses Mammutprojekt als Träger des Klinikums Mittelbaden angehen, sollten der Rastatter Kreistag und der Gemeinderat Baden-Baden laut ursprünglichem Zeitplan im Dezember entscheiden.

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