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„Erfolgsgeschichte ohne guten Start“

Erst Flucht, dann Ausbildung: Mouhannad Ismail Agha hofft auf Einbürgerung

Fünf Jahre nach seiner Flucht aus der Heimat hat der heute 29-jährige Syrer Mouhannad Ismail Agha seine dreijähriger Ausbildung zum Industriekaufmann in Rastatt abgeschlossen. Ein großer Wunsch des jungen Familienvaters ist die Einbürgerung.

Eine junge Familie, deren Leben sich in Deutschland komplett verändert hat: Vor 14 Monaten kam der keine Noah zur Welt, der Laila und Mouhannad Agha seither ganz schön auf Trab hält.   Foto: Ralf Joachim Kraft

Als er vor fünfeinhalb Jahren aus seiner Heimat Syrien nach Deutschland flüchtete, sprach Mouhannad Ismail Agha kein Wort Deutsch und hatte nicht die leiseste Ahnung, wie seine Zukunft einmal aussehen würde. Inzwischen hat der heute 29-Jährige eine kleine Familie, ist vor sechs Wochen innerhalb Rastatts in die eigene Wohnung umgezogen und hat Ende Juni/Anfang Juli bei der Firma Hauraton erfolgreich seine dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen.

Schon kurz vor dem Lockdown wurde der junge Mann auf der Hauptversammlung des Vereins „Junge Flüchtlinge Rastatt“ in den Vorstand gewählt und ist seither dritter Vorsitzender. „Das alles sind wichtige Bausteine im Prozess der Integration. Für mich ist Mouhannad das beste Beispiel für eine Erfolgsgeschichte, die keinen guten Start hatte“, sagt die erste Vereinsvorsitzende Ute Kretschmer-Risché bei einem Treffen im Garten ihrer Agentur am Leopoldring.

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