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Folge der Tunnelhavarie

Erste Schienen für die Verschwenkung der Rheintalbahn bei Rastatt sind geliefert

Um die im beschädigten Bahntunnel bei Rastatt-Niederbühl einbetonierte Vortriebsmaschine zu bergen, muss die Bahn die Gleise auf einer Länge von 700 Metern neu verlegen.

Es geht voran: Ein Spezialbagger lädt die ersten Schienen ab, um die Rheintalstrecke bei Rastatt-Niederbühl zu verschwenken. Foto: Frank Vetter

Es tut sich etwas im oberirdischen Bereich der Rastatter Tunnelbaustelle: In der Nacht zu Sonntag wurden die ersten Schienen für die wegen der Havarie der Oströhre erforderliche Verlegung der Rheintalbahn angeliefert. Hintergrund für die Aktion bei Niederbühl ist, dass die Tunnelvortriebsmaschine „Sibylla-Augusta“ im Dezember ihr Ziel in der Tunnel-Weströhre erreicht hat.

Damit sei der Rohbau der Weströhre des Tunnels fertiggestellt, teilt die Bahn mit. Um die im beschädigten Tunnel einbetonierte Vortriebsmaschine zu bergen, wird die Rheintalbahn auf einer Länge von 700 Metern Richtung Niederbühler Sporthalle verschwenkt. Der Untergrund für den Gleiskörper ist bereit.

Ein Spezialzug transportiert die Eisenbahnschienen

Fast genau um Mitternacht am Samstag rollte der erste Spezialzug mit den rund 100 Meter langen Eisenbahnschienen an der Ablagestelle südlich der Fußgängerbrücke an. Mit einem Zweiwegebagger und einer Lokomotive wurden die Gleiselemente vom Transportwaggon abgeladen. Für den Betrachter war es verblüffend zu sehen, wie biegsam ein solches Schienenstück ist.

In der Nacht von Sonntag, 6., auf Montag, 7. Februar, zwischen 21 und 7 Uhr werden erneut Schienen abgeladen und es könne zu Lärm kommen, informiert die Bahn weiter. Für die Unannehmlichkeiten bittet das Unternehmen in einer Pressemitteilung um Entschuldigung.

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