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Kosmetikerin beklagt Ungleichbehandlung

Frisöre ja, Nagelstudios nein? Rastatter Kosmetikerin fordert Öffnung ihres Studios

Eine Kosmetikerin und Nageldesignerin aus Rastatt fordert die Öffnung der Studios. Viele ihrer Kunden benötigten ihre psychische und physische Dienstleistung.

Fordert Anerkennung: Tanja Hornung empfindet die Schließung der Kosmetik- und Nagelstudios als Ungerechtigkeit. Foto: Gundi Woll

Kosmetiker und Nageldesigner sind nicht systemrelevant. Das erklärt das baden-württembergische Staatsministerium auf die Anfrage des Verbands der Nageldesigner Deutschland (VNDD). Deshalb müssen ihre Studios geschlossen werden. Für Tanja Hornung ist das ein Schlag ins Gesicht. Sie ist ausgebildete Kosmetikerin und Nageldesignerin und hat ihr eigenes Studio in Rastatt. Warum Friseursalons hingegen nach Ansicht der Landesregierung zur Grundversorgung gehören, versteht sie nicht.

In einem Schreiben des Staatsministeriums, das dieser Redaktion vorliegt, heißt es, die zeitweilige Ungleichbehandlung des Beauty-Bereichs im Vergleich zu Friseurbetrieben und Barber-Shops sei aufgrund der regelmäßigen Face-to-Face-Behandlungen gerechtfertigt. „Zudem besteht im Verhältnis zu anderen körpernahen Dienstleistungsangeboten ein Grundbedürfnis in der Bevölkerung, Friseurdienstleistungen in Anspruch zu nehmen“, wie es in der Stellungnahme heißt.

„Nagelbeißer“ brauchen einmal im Monat Hilfe

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