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„I hätt do mol e Frog”

Wer kümmert sich in Rastatt um die Pflege alter Grabsteine?

Die Frage klingt so einfach – doch die Antwort ist komplizierter als erwartet: BNN-Leser Thomas Schäfer wollte wissen, wer in Rastatt für die Pflege alter Grabstätten zuständig ist. Doch Friedhof ist nicht gleich Friedhof – und Grabstein nicht gleich Grabstein.

Stein des Anstoßes: Thomas Schäfer auf dem Stadtfriedhof am Grabmal des Bildhauers Hans Jucker. Diese und andere teils deutlich schlechter lesbare Grabmale haben den Anstoß zur Leserfrage gegeben. Foto: Swantje Huse

Auf seinen Spaziergängen in Rastatt sind BNN-Leser Thomas Schäfer immer wieder Grabsteine ins Auge gefallen, die alt oder besonders aussehen, doch immer unleserlicher werden. Deshalb fragte er unsere Redaktion: „Wer kümmert sich in Rastatt eigentlich um die alten Grabsteine?“

Das Phänomen beschränkt sich nicht nur auf einen Friedhof: „Ob auf dem Stadtfriedhof, im Patientengarten oder an der Bernharduskirche, das gibt es überall“, hat er beobachtet. Und sich gefragt: „Wenn der Grabstein sowieso nicht lesbar ist, dann ist es doch nur ein Stein, den man doch auch entfernen könnte?“

Dabei geht es Schäfer eigentlich genau darum, Lokalgeschichte zu erhalten. „Auf diesen drei Friedhöfen gibt es Grabstätten, die von Bedeutung für die Stadtgeschichte sind“, sagt Schäfer und erinnert etwa an die französischen Gesandten Antoine Bonnier und Claude Roberjot.

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