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Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden

Händler hadern mit Lockdown-Lockerungen

Die Geschäftsöffnungen ab kommenden Montag hängen stark von den Inzidenzwerten ab. Während also im Stadtkreis Baden-Baden ab Montag der Einzelhandel fast regulär öffnen könnte, würde im Landkreis Rastatt nur Einkaufen nach Terminvereinbarung möglich sein. Viele Händler kritisieren die Öffnungsstrategie.

Endlich wieder schmökern. Die Buchhandlung „Wortwerke" in Rastatt öffnet ab kommenden Dienstag. Inhaberin Claudia Neudörfer freut sich auf ihre Kunden. Foto: Hans Jürgen Collet

Die Sehnsucht nach Normalität ist groß. Bund und Länder haben sich Mittwochnacht auf eine Verlängerung des Lockdowns mit Lockerungen geeinigt. Das Ergebnis: Der Einzelhandel, Museen und Galerien dürfen ab Montag wieder öffnen. Damit sind nicht alle Betroffene im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden glücklich. Denn: Die Art der Geschäftsöffnung hängt stark von den Inzidenzen ab.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in Baden-Baden sank am Mittwoch auf einen Wert von 39,9. Im Landkreis Rastatt stieg er hingegen auf den Wert 81,7. Der Einzelhandel in Baden-Baden könnte deswegen bereits am Montag unter den notwendigen Auflagen fast regulär öffnen. Die Geschäfte im Landkreis Rastatt dürften nach den Verhandlungsergebnissen von Bund und Ländern nur Termin-Shopping, das sogenannte „Click&Meet“, anbieten. Baden-Baden würde so zur Einkaufsoase im Landkreis.

„Wir müssen noch auf die Verordnungen des Landes warten“, sagt Roland Seiter, Pressesprecher der Stadt Baden-Baden. Er verweist auf eine Aussage von Oberbürgermeisterin Margret Mergen, die Mitte Februar klar gesagt habe, dass Geschäftsöffnungen nur mit einer gemeinsamen Strategie sinnvoll sind. „Im schlimmsten Fall würden Menschen von Offenburg bis Karlsruhe zum Einkaufen nach Baden-Baden kommen“, meint Seiter. Der Austausch mit dem Landkreis sei auf alle Fälle vorhanden.

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